Keine Schulden sind keine Sensation mehr

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Nach rund zehn Jahren ohne Schulden wäre es eine kleine Sensation, wenn es hieße, Satteldorfs Kämmerer müsste einen Kredit aufnehmen. So indes war der Rechenschaftsbericht über das Haushaltsjahr 2016 eher „Business as usual“, das übliche Geschäft also. Nicht dass der Gemeinderat das Ergebnis nicht erfreut und mit Interesse hingenommen hätte und sogar die Mahnungen des Bürgermeisters, man müsse für womöglich schlechtere Zeiten vorsorgen, akzeptiert hätte, aber so richtig Angst werden konnte einem nicht bei diesem Ergebnis. 

Die zweithöchste Zuführungsrate zum Vermögenshaushalt, sprich: zu den Investitionen aller Zeiten nach dem Jahr 2008 meldete Kämmerer Tobias Schneider: mit 3,713 Millionen Euro lag sie sogar noch rund 1,2 Millionen Euro über dem Planansatz.

In Einnahmen und Ausgaben schloss der Satteldorfer Etat mit 22,8 Millionen Euro, davon 15,7 Millionen im Verwaltungs- und 7,1 Millionen im Vermögenshaushalt. Vor allem das Gewerbesteueraufkommen mit 4,86 Millionen Euro – mehr als 750 000 Euro über dem Plan – sorgte für das herausragende Jahresresultat.

Die höchsten Ausgaben betreffen aktuell die Kinder- und Schülerbetreuung mit 1,5 Millionen Euro, sagte Schneider. Der Kostendeckungsgrad durch Elternbeiträge sei hier leicht von 49 auf 51 Prozent gestiegen. Die niedrigste Deckung ergibt sich beim Freibad mit rund 22 Prozent (Vorjahr 24). Auch bei den Sporthallen ist sie leichtgefallen, von 43 auf 39 Prozent.

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