Karl Müller mit Bürgermedaille ausgezeichnet

Die Feuerwehr applaudiert, der Musikverein spielt ihm ein Ständchen. Sie alle lieben und verehren Karl Müller, der nun Träger der Bürgermedaille ist.

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Ehrenkommandant der Feuerwehr, Ehrenmitglied im Musikverein und im Gesangverein, langjähriges Mitglied auch in der TSG. "Nur bei den Landfrauen war er wohl nicht", scherzte Bürgermeister Jürgen Silberzahn bei der Aufzählung der Engagements von Karl Müller. Seine "hervorragende Leistung für das Gemeinwesen" hat den Gemeinderat bewogen, ihm einstimmig die Bürgermedaille zuzuerkennen. Die Hauptversammlung der Feuerwehr war der passende Rahmen für diese Ehrung.

"Die Bürgermedaille unterstreicht, wie sehr einzelne Persönlichkeiten dazu beitragen können, dem Gemeinwesen wertvolle Impulse zu geben", erklärte Silberzahn. Bisher wurde die Medaille nur einmal vergeben. Lang ist die Liste der Ämter und Leistungen des 1940 geborenen Vorzeigebürgers. Karl Müller trat 1959 der Feuerwehr bei und war von 1977 an 20 Jahre lang ihr Kommandant. Mit dem deutschen Feuerwehrkreuz in Silber wurde er 1988 ausgezeichnet, seit 1997 trägt er es in der Gold-Version. Der Kreisfeuerwehrverband Hall ehrte Müller 2005 mit dem silbernen Feuerwehrkreuz, als dieser schon Ehrenkommandant war.

Der Musikverein hat eigens für ihn "Die Wolpertshäuser Musikantenpolka" einstudiert. Auch die Bläser haben allen Grund, sich vor ihm zu verneigen: 1968 war er zusammen mit dem damaligen Bürgermeister Kuno Haberkern Gründungsvater des Musikvereins. Müller hat ihn aufgebaut und ist noch immer aktiv am Flügelhorn. Seit 1981 ist er Ehrenmitglied. 2011 konnte er auf 60 Jahre als Musiker zurückblicken. Der Blasmusikerverband Baden-Württemberg hält für solche seltenen Gelegenheiten die Ehrennadel in Gold mit Diamant und Ehrenbrief bereit. Und er singt auch: von 1956 bis 1977 im gemischten Chor und seit 1991 im Männerchor des Gesangvereins Eintracht Wolpertshausen. Zum 70. Geburtstag machte ihn auch die Eintracht zum Ehrenmitglied.

"Eine deiner Kraftquellen war deine Familie und besonders deine Frau Marlene", vermutete Silberzahn richtig. "Ohne die Arbeit meiner Frau, meiner Kameraden und der Verwaltung wäre vieles nicht so gelungen", bedankte sich Müller mit vor Rührung brüchiger Stimme.

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