Kann der was? Und ob!

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Testen den Tesla: Thomas Lützelberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim, und Landrat Gerhard Bauer. Gottfried Gronbach erläutert die Vorzüge des elektrisch betriebenen Renners.  Foto: 

Über E-Mobilität wird viel geredet. Doch nur die wenigsten Autofahrer haben je in einem "elektrischen" Auto gesessen. Gottfried Gronbach ist seit einem Jahr Fan und Besitzer der amerikanischen Tesla-Limousine, die ihre 350 PS aus der Steckdose speist. In Gottfried Gronbachs Fall sogar aus der Solartankstelle, die er auf seinem Carport installiert hat.

Um seine Begeisterung weiterzugeben und die grüne Welle auf die Straße zu bringen, lädt er Landrat Gerhard Bauer und Thomas Lützelberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, zu einer Probefahrt ein. Bei strahlendem Sonnenschein beginnen sie die wilde Fahrt. Skeptisch sind die beiden nicht. Sie sind absolute Befürworter von Elektroautos, haben im eigenen Fuhrpark bereits einen E-Golf (Landratsamt Hall) und einen E-Smart (Sparkasse). So staunen sie auch nicht über das Nichts, das zu hören ist, als Gronbach das Fahrzeug aus der Parkbucht fährt. Völlig geräuschlos fährt der Tesla los. Lützelberger hätte sich in den Smart ein Soundmodul einbauen lassen, damit er von den Fußgängern gehört wird, wenn er sich von hinten anschleicht.

Es wird gewitzelt über den Mann an sich und seine Liebe für starke, schnelle, laute Autos. Und über Mechaniker, die extra am Porsche-Sound basteln. Als es von Wolpertshausen aus über kurvige Landstraßen geht, plaudern die Männer über Biogasanlagen, die Straßensituation im Landkreis und über Zeiten, als sie noch Ente und Käfer fuhren. Dabei geht immer wieder der Blick auf das Display, das meist Grün, manchmal Gelb und selten Rot anzeigt. Bei Grün ist der Tesla in der Rückladung. Dann kann er aufgrund seines eigenen Schubs selber Energie erzeugen.

Rot wird es, als Gottfried Gronbach die Autobahn erreicht und dort sofort die Überholspur belegt.

In Kürze ist das Auto auf knapp 200 km/h. Das ist dann auch die Höchstgeschwindigkeit und ein Moment, in dem mal kurz niemand mehr spricht, sondern es genießt, wie der Körper in den Sitz gedrückt wird.

Nach einmal Blaufelden und zurück loben Gerhard Bauer und Thomas Lützelberger das Fahrzeug. Aber sie selber bleiben lokalpatriotisch bei ihren Marken: BMW und Mercedes. Ein amerikanisches Unternehmen wollen sie nicht unterstützen. Sollen die Deutschen mal anfangen, leistungsfähige (mit großer Reichweite) Elektroautos anzubieten. Und im Idealfall nicht zu einem Wert von 70 000 Euro aufwärts, die man für einen Tesla hinlegen muss.

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