Junge Frauen auf alten Schränken

Nach der Winterpause öffnet das Rößler-Museum seine Türen wieder für Besucher. Diese können alte und bunt bemalte Möbel bestaunen.

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Ein bemalter Schrank im Rößler-Museum. Archivfoto: Corinna Janssen

Seit Ostersonntag hat das Rößler-Museum Untermünkheim wieder geöffnet und lädt ein, unter dem Motto "die Epoche der bunt bemalten Möbel" durch die Räume zu schlendern.

Besucher staunen über die Vielfalt und Kunstfertigkeit der heimischen Schreiner vor 200 Jahren und sind verblüfft, wenn sie erkennen, welche Kleidung eine junge Frau damals trug. Oder darüber, warum Lola Montez, die Geliebte des Bayernkönigs Ludwig, auf einen Schrank gemalt wurde. Generationen von Schreinern aus den Familien Glessing und Rößler haben mit ihrer Möbelgestaltung den Geschmack der ländlichen Bevölkerung getroffen und die Möbelbemalung beeinflusst. In der Blüte der Bauernmalerei des letzten Jahrhunderts hat der "Rößler-Stil" Sammler und Liebhaber fasziniert. Schränke der Rößlers stehen in vielen großen Museen.

Das Museum in Untermünkheim zeigt nicht nur die Werke von Johann Heinrich Rößler und seiner drei Söhne, sondern auch von Schreinern aus Großaltdorf, Eschental, dem Oberhof bei Gaisbach oder Billingsbach.

Info Das Museum ist bis Ende Oktober sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Infos gibt es im Rathaus Untermünkheim unter Telefon (0791) 970870.

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