Jugendliche fit machen fürs Leben

Einen zufriedenstellenden Bericht hat Katrin Krauß kürzlich dem Gemeinderat von Rot am See vorgelegt. Die Jugend- und Schulsozialarbeiterin hat mit ihrer Doppelaufgabe ein weites Feld zu beackern.

|
Katrin Krauß macht in Rot am See die Jugend- und Schulsozialarbeit. Archivfoto: H. Zigan

Es ist schon beruhigend, dass Rot am See eine beschauliche Landgemeinde ist und es hier keine Auswüchse gibt wie in Neapel oder in der Bronx. Es geht ruhig zu, und das ist gut so. Denn so kann sich die Sozialpädagogin ganz ihrer selbst erklärten Hauptaufgabe stellen, junge Menschen fit fürs Leben zu machen. Das ist ihr offenbar im vergangenen Jahr gut gelungen, wie ihrem Bericht zu entnehmen war: Keine besonderen Vorkommnisse!

Die Angebote im Jugendhaus würden aktuell eher von Jungen als von Mädchen angenommen, berichtete Katrin Krauß. Speziell bei den Zwölf- bis 15-Jährigen habe sich der Besuch im Berichtszeitraum stark erhöht. Sogar ein Proberaum für die Schülerband Grip the Ground wurde eingerichtet. Die Palette der Freizeitmöglichkeiten reicht von Tischkicker und Tischtennis über Arbeit am PC, Darts, Billardturniere, Grillen, Gartenarbeit, Bowling und (Geburstags-)Partys bis hin zu Schlittschuhausfahrten. Aber auch Präventionsarbeit wird geleistet, Lernhilfe geboten, Elterngespräche geführt und am Ferienprogramm teilgenommen. In der Regel betreut Katrin Krauß 15 bis 25 junge Leute.

Das alles steht unter der Prämisse, die Beziehungsarbeit zu stärken. Netzwerke zur Arbeit in anderen Jugendhäusern von Kommunen, Kirchen und Vereinen gibt es und werden ausgebaut. Für 2014 ist als Clou ein Graffiticontest geplant.

Soweit die gemeindliche Jugendarbeit. Dazu gesellt sich die Schulsozialarbeit an der Gemeinschaftsschule. Die Stärkung des Selbstvertrauens, das vorsichtige Austesten von Fähigkeiten und Grenzen junger Leute sowie Konfliktlösungsmöglichkeiten stehen im Vordergrund. Außerdem werden im Verbund mit der Schule bildungsbenachteiligte junge Menschen beraten und gefördert. Auch Einzelfallhilfe wird gewährt. Kooperiert wird mit Schulleitung, Lehrern, Eltern, Ämtern, Polizei und anderen "Jugendarbeitern" im Kreis. Ihr Aufgabengebiet werde sich künftig wohl stärker in Richtung Schule verschieben, kündigte Katrin Krauß an.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Bedeutsamer Wirtschaftsfaktor

Die regionalen Frauenwirtschaftstage beschäftigen sich in diesem Jahr mit der „Frau 4.0“ und  zeigen am 19. und 20. Oktober die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt. weiter lesen