Jürgen Silberzahn: Seit 24 Jahren Schultes in Wolpertshausen

Jürgen Silberzahn, Bürgermeister in Wolpertshausen, tritt bei der Wahl am 20. Juli erneut an. Wenn er gewählt wird, will er Senioreneinrichtungen bauen.

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Im Mai 2011 bei der Einweihung der neuen Mehrzweckhalle: Jürgen Silberzahn (rechts) steht mit Architekt Fritz Klenk auf der Empore. Beide betrachten das Treiben in der Halle. Archivfoto: Marc Weigert

Seit 1990 leitet Jürgen Silberzahn (52) die Geschicke der Gemeinde Wolpertshausen. Er, seine Frau und ihre beiden Kinder schätzen an Wolpertshausen, dass es eine kleine, überschaubare und "vor allem liebenswerte Gemeinde mit einem guten Freizeitangebot in den Vereinen" ist. Gerne nutze er die Naherholungsmöglichkeiten im Bühlertal, im Grimmbachtal oder in der Schmerachklinge.

In den vergangenen 24 Jahren hat Silberzahn die Entwicklung der bäuerlichen Wohngemeinde hin zum Ökodorf geprägt. Daneben legte die Gemeinde ein enormes Wachstum hin: Die Bevölkerung wuchs um fast zwei Drittel, von 1273 Personen Anfang 1990 bis auf aktuell 2086.

Das sei möglich gewesen, weil durch Ansiedlung von Betrieben viele Arbeitsplätze geschaffen worden seien. Während seiner Amtszeit hat der Gemeinderat in Wolpertshausen etliche Gewerbegebiete im Osten der Gemeinde ausgewiesen. Dort, nahe an der Auffahrt zur A6, haben etliche Unternehmer aus der Gemeinde Betriebe aufgebaut. Teilweise gelang auch die Ansiedlung von auswärtigen Unternehmen.

Für die nächste Amtsperiode hat sich Silberzahn vorgenommen, Senioreneinrichtungen zu schaffen, etwa ein Pflegeheim und/oder betreutes Wohnen. Auf der Agenda stehen auch der Umbau der Herolthalle zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt - inklusive einer Mensa. Weiter forcieren will Silberzahn den Ausbau des Arbeitsplatz- und Ausbildungsangebots und die Ansiedlung weiterer Betriebe. In Wolpertshausen und den Teilorten stehen in den Dorfmitten etliche ehemalige Bauernhöfe leer. Silberzahn will sich dafür einsetzen, dass diese Flächen reaktiviert und etwa als Wohnraum genutzt werden. Weiter Thema bleibt in Wolpertshausen die Nutzung der erneuerbaren Energien und der Ausbau der Elektromobilität.

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