Jochen Kühnle bleibt Chef

Jochen Kühnle heißt der alte und neue Vorsitzende des Vereins Landwirtschaftliche Fachbildung Schwäbisch Hall. Bei der Jahresmitgliederversammlung ist er in seinem Amt bestätigt worden.

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Schlepper sind teuer in der Anschaffung und sollten deshalb Vollkasko versichert werden, rät der Experte in seinem Vortrag. Archivfoto: Marc Weigert

Aus dem Vorstand des Vereins ausgeschieden sind Manuela Schumacher-Reber (Gailenkirchen), Wolfgang Neber (Vellberg-Großaltdorf) und Anton Schüle (Mangoldshausen). Alle waren langjährig im Vorstand tätig, Anton Schüle sogar 35 Jahr lang.

Jochen Kühnle bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für die engagierte Mitarbeit mit einem Weinpräsent und einem Gutschein für eine Lehrfahrt des Vereins.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Linda Mönnig (Oberfischach), Jens Lober (Michelfeld) und Daniel Schneider (Gantenwald).

Neben den Wahlen zum Vorstand stand ein Fachvortrag des Versicherungsberaters Rudi Lehnert aus Nürnberg auf dem Programm. Lehnert referierte darüber, welche Versicherungen ein landwirtschaftlicher Betrieb tatsächlich brauche und worauf es bei den einzelnen Risiken ankomme.

Im Unterschied zu Versicherungsmaklern verkaufen Versicherungsberater keine Policen. Sie beraten gegen Entgelt Betriebe in allen Versicherungsfragen und wickeln vor allem größere Schadensfälle mit dem Versicherer ab. Rudi Lehnert ist bereits seit 1991 als Berater tätig. Entsprechend fundiert waren seine Ratschläge und Tipps zu den einzelnen Versicherungen, schreibt der Verein in seinem Pressetext.

Wie bei der KFZ-Versicherung rät Lehnert auch bei den Schleppern zu einer Vollkaskoversicherung. Auch gelte es, Nutzungen außerhalb der Landwirtschaft wie beispielsweise der Übernahme von Kommunalarbeiten unbedingt der Versicherung anzuzeigen, damit der Versicherungsschutz gewährleistet bleibt. Auch zulassungsfreie Fahrzeuge sollten in die KFZ-Haftpflicht mit aufgenommen werden. Bei der Betriebshaftpflicht empfiehlt der Referent eine erweiterte Produkthaftung mit zu versichern. Sie deckt auch Schäden ab, die bei der Weiterverarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten entstehen können. Insbesondere wenn häufig Maschinen ausgeliehen werden, sollten auch Gewahrsamsschäden in der Betriebshaftpflicht versichert sein. Dabei handelt es sich um Schäden an geliehenen oder gemieteten Maschinen.

Bei den Personenversicherungen hält Lehnert eine private Unfallversicherung für unverzichtbar, da das Schadensrisiko außerordentlich hoch sei.

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