Jahresfeier des Männergesangvereins führt dessen Zuhörer in ferne Länder

Schwäbisches, Orientalisches und jede Menge Lustiges haben die Akteure des Männergesangvereins (MGV) Bubenorbis ihren Gästen bei der Jahresfeier serviert. Das bedeutete zweieinhalb Stunden Kurzweil.

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Ins ferne Ägypten hat der Männergesangverein Bubenorbis das Publikum bei seiner Jahresfeier entführt. Alle Plätze im Bürgerhaus sind vergeben. Foto: Isabelle Färber

Auch dieses Jahr ist das Bürgerhaus bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter der Leitung von Dirigent Klaus Schönfelder beginnt das Programm mit bekannten Liedern wie "Veronika der Lenz ist da". Die Stimmung ist von Beginn an ausgelassen und findet seine Steigerung beim Theaterstück: "Die Wundersame Wandlung".

Der Vater (Patrick Lang) verwöhnt seine Frau (Tina Roll) mit einer gesunden Gesichtsmaske aus Quark und Banane. Im Laufe des Stückes wandert der Quark vom Gesicht über den Hals. Hin und wieder fällt eine Bananenscheibe in die Bluse. Diese ungeplante Einlage bringt fast mehr Lacher als die vielen guten Kalauer. Selbst die beiden Schauspieler haben es schwer, ernst zu bleiben.

Mit musikalischen Schmankerln in schwäbischer Mundart vom MGV - wie "schaffe ghört abgschafft" - geht das Programm weiter. Die Bühne verwandelt sich kurz darauf ins "Café Oriental". Dabei versuchten die MGVler dem "Muslimle" beizubringen, wie man ein Bier zapft - denn es gibt nur Tee. Der Geist aus der Flasche, der alle Wünsche erfüllt, bringt Abwechslung ins Geschehen. So taucht auf Wunsch Ali Baba auf, der die Aufgaben seines Sultans erklärt. Auch führt der Geist das Publikum vor den Liebestempel, in dem Kleopatra den Sultan tagelang mit ihren weiblichen Reizen bezaubert.

Es ging auch um Ähnlichkeiten der Kulturen: So habe mancher am 1. Mai in Bubenorbis eine Fata Morgana gesehen. Denn dort wies ein Plakat auf das Weißwurstessen beim Bürgermeister hin, von dem dieser gar nichts wusste. Er war auf einer Radtour unterwegs. Kritik erntete Schultes Damian Komor in Scherzen verkleidet dafür, dass ausgerechnet kurz vor Weihnachten die seit fünf Jahren fällige Abrechnung der Abwassergebühr zugestellt wurde. Er sei wie der Räuber Ali Baba, nur eben vom Mainhardter Wald.

Die Gäste fühlten sich wohl und gut unterhalten: "Uns hat alles gefallen", so Reinhilde Schulz (87), die von Tochter und Enkelin begleitet wurde. Die Gruppe "One for u" mit Ernst Schmeckenberger, rundete den Abend ab.

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