Jahresfeier bei der Sportkameradschaft Fichtenberg

Beinahe drei Stunden lang Ehrungen. Klingt langweilig, war es aber nicht. In viele bunte Bilder verpackt kann das auch pure Unterhaltung sein. Wie bei der Jahresfeier der Sportkameradschaft Fichtenberg.

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Die Reihen waren gut gefüllt. Auch auf der Empore. Die Jahresfeier der SKF ist immer gleichbedeutend mit Familienfest. Der Verein kümmert sich in herausragender Weise um den sportlichen Nachwuchs, Kind und Kegel darf deshalb dabei sein.

Aylin Minat und Marco Huber eröffneten das Programm. Als gesangsstarkes Duo mit Gitarrenbegleitung setzten sie die ersten Akzente. Die Moderation bis hin zum Bingo-Spiel teilten sich Michael Busse und Andreas Traub, ehe die Tanzband "One Night Stand" die Regie übernahm. Bilderreiche Jahresrückblicke sind inzwischen fester Bestandteil der SKF-Jahresfeiern. Die sehr erfolgreichen A-Junioren, die zusammen mit den Oberrotern eine Spielgemeinschaft bilden, wurden von Ewald Wahl filmisch hervorragend in Szene gesetzt. Fazit: "Stand up for the Champions!" Martin Kurz hatte die Höhepunkte des vergangenen Jahres eingefangen: Jahresfeier, Fasching, Jugendturnier, Pfingstturnier, Dorfturnier. Man sah einen baggernden Bürgermeister, grell geschminkte Narren, ein Gipsbein, diverse Siegerposen, einen Riesenpokal oder Teller voll Spaghetti Bolognese. Viele entdeckten sich in irgendwelchen Szenen und hatten nochmal ihr Vergnügen.

Der Showteil kam diesmal als Video-Präsentation daher. Als Verleihung des "Goldenen Roland 2014" an Personen, die es verdienten, weil sie immer wieder für glanzvolle Jahresfeiern gesorgt haben. Erinnerungen wurden wach an das Berg-Epos "Der Watzmann", an "Die Baustelle" oder "Der Weg". Guido Hildebrandt, Sebastian Blank und Marcel Kaupp waren als beste Nebendarsteller nominiert. Hildebrandt gewann, Ralf Grummt hielt die Laudatio. In der Kategorie beste weibliche Darstellerin setzte sich Heike Waldenmaier gegen Carolin Kühner und die Gailtalerin durch. Nicht nur Laudatorin Silke Rieger-Paxian war von der Mimin, Choreografin und Vortänzerin hellauf begeistert. Sehr besonnen war die Lobrede von Rüdiger Kühnle auf Günter Barth, der die Kategorie Kamera und Schnitt für sich entschied. Jörg Götz und Heiko Schmelcher hatten das Nachsehen. In der Sparte Special Effects gewann Martin Weller knapp vor Marco Huber und Marcus Merz. Laudator war Karl-Heinz Weller. Als beste Action-Darsteller gingen Gregor Rieger, Detlef Ziegler und Markus Kreisz ins Rennen. Er sei zwar kein begnadetes Fußballkind gewesen, ließ Armin Becker wissen, aber nur der Marcus könne kopfüber in einen Betonmischer springen. Brad Pitt und Al Pacino waren keine Konkurrenz für Karlheinz Paxian, der als bester Hauptdarsteller die goldene Trophäe erhielt. Seine Verdienste zählte Martin Widmann auf. Schließlich überreichte Namensgeber Roland (Miola) höchstpersönlich einen Goldenen Roland an den besten Charakterdarsteller. Und das konnte nur einer sein: Thomas Schöneck. Unvergesslich in den Rollen als Gailtalerin, Bauleiter oder Bürgermeister.

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