Im Juli läuft der Sommer zur Höchstform auf

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Martin Melber, der in Westheim eine private Wetterstation betreibt, hat die Wetter-Schlagzeilen der einzelnen Monate so zusammengefasst:

Im Januar ging die Sonne auf Tauchstation, 24 Tage waren trüb, trotz zehn Dauerfrosttagen und 17 Tagen mit Schneedecke war es etwas zu warm. Beim Nachtschlittenfahren der Feuerwehr in Westheim lagen 13 Zentimeter Schnee.

Im Februar gab es zu Beginn ein leichtes Hochwasser, danach ging es winterlich weiter mit 18 Schneetagen. Sonnenschein blieb weiter Mangelware. Auf der Ostalb war es der zweitsonnenscheinärmste Februar seit 1946.

Im März setze sich das Winterwetter fort, es gab noch neun Schneetage, und an 23 Tagen war es frostig. Es war deutlich zu kalt und zu trocken. Ostern war das kälteste Fest seit Jahrzehnten, aber es war trocken.

Der April glich einer Achterbahnfahrt der Temperaturen. Es gab noch vier Frost- aber auch schon drei Sommertage. Der Niederschlag war normal, aber es schien erneut zu wenig Sonne bei 17 trüben Tagen.

Im Mai war von einem Wonnemonat kein Spur, es gab keinen einzigen Sommertag. Mit 145,1 Litern Niederschlag je Quadratmeter war es der zweitnasseste Monat seit Messbeginn 1985. Weniger Sonnenschein in einem Mai gab es seit 70 Jahren nicht. 19 Tage waren trüb.

Der Juni begann und endete kühl, dazwischen stellte sich eine kurze, aber heftige Hitzewelle ein. Am 18. Juni wurde mit 19,3 Grad Tiefstwert die wärmste Juninacht seit 1985 gemessen, neun Tagen waren sommerlich, drei davon heiß.

Der Juli brachte den ersehnten Umschwung zu dauerhaftem Sommerwetter. An 25 Tagen kletterte das Thermometer auf über 25 Grad, an zehn Tagen davon auf über 30 Grad. Mit über 300 Sonnenstunden gab es erheblich mehr als im langjährigen Mittel. Es war der drittwärmste Juli seit 1985.

Auch der August verwöhnte die Menschen mit schönem Sommerwetter, aber Rekorde gab es nicht. Registriert wurden 16 Sommertage, davon fünf heiße Tage zu Monatsbeginn. Der Niederschlag war normal.

Der September brachte in der letzten Ferienwoche mit fünf Sommertagen noch Badewetter. Danach war es wechselhaft, schon richtig herbstlich und deutlich zu nass.

Der Oktober war zwar zwei Grad zu warm, aber deutlich zu nass und mit zu wenig Sonnenschein. Goldene Oktobertage gab es nur in der letzten Dekade.

Mit 109 Litern war der November der zweitniederschlagreichste Monat des Jahres. 20 Tage waren trüb, und es war dennoch deutlich zu warm. Es gab fünf Frosttage. Die Sonnenscheinausbeute betrug nur die Hälfte des üblichen Solls.

Der Dezember war sonniger und deutlich zu warm. Lediglich einen Tag lag eine dünne Schneedecke. Mit 14,4 Grad war es der wärmste Heiligabend seit Jahrzehnten.

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