IG Bau will "Asphalt-Therapie"

Sei schlau - geht zum Bau!" Diesen Spruch hat sicher schon mancher gehört, der bei der Berufswahl unentschlossen ist. Der Tipp ist nicht unberechtigt. In Krisenzeiten legt die Bundesregierung so manches Konjunkturprogramm auf, das dem Hochbau oder dem Straßenbau viel Geld offeriert.

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Schlau ist auch die IG Bau, die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Zusammen mit dem ACE, dem Automobilclub Europa, initiiert sie die Aktion "Hallo-Schlagloch-Wach".

In der Presseinformation heißt es: "Schluss mit Schlagloch-Pisten: Kaputte Straßen im Kreis Schwäbisch Hall sollen flott saniert werden." Spätestens im Frühjahr müsse eine "Asphalt-Therapie" starten. Jedes Schlagloch, das dann nicht geflickt werde, melde sich in der nächsten Saison zurück - und zwar noch größer und tiefer. "Der Kreis darf sich keine Schlagloch-Epidemie leisten", sagt IG-Bau-Bezirkschef Mike Paul. Das Geld, mit dem Straßenschäden vom Riss in der Fahrbahndecke bis zum tiefen Schlagloch behoben würden, sei gut investiert. Die Forderung kann sicher jeder Auto- und Fahrradfahrer, jeder Politiker, Kreis- und Gemeinderat unterstützen. Nur fehlt es oft am nötigen Kleingeld.

Damit die Schlaglöcher im Kreis Hall geortet werden, ruft die IG Bau gemeinsam mit dem ACE Fahrer dazu auf, gefährliche Löcher per Internet an den "Schlagloch-Melder" durchzugeben. Dieser ist im Internet auf www.ace-online.de/schlaglochmelder zu finden. Auch gefährliche Löcher in Rad- und Fußwegen könnten gemeldet und entsprechende Fotos hochgeladen werden.

Ganz neu ist die Schlagloch-Masche nicht. Die SPD im Land hatte vor einigen Monaten die schlechteste Landesstraße gesucht und sie zwischen Obersteinach und Ilshofen gefunden. Diese Buckelpiste ist mittlerweile saniert.

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