Ideen der Bürger sind gefragt

Die mit EU-Geld geförderte Leader-Limes-Region wird bald Geschichte sein, da macht sich schon die nächste Projekt-Region auf den Weg. Eine neue Region Hohenlohe-Tauber bewirbt sich um die Zuschüsse.

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Schaut man auf die Liste umgesetzter Projekte allein im Landkreis Schwäbisch Hall, kann man das europäische Leader-Programm als Erfolg bezeichnen: In Mainhardt wurde beispielsweise eine Limesnachbildung gebaut, in Sulzbach-Laufen der lehrreiche Wasserspielplatz "Wasserwelten" angelegt. Die Abkürzung Leader steht für "Liaison entre actions de developpement de leconimie rurale" - sinngemäß: Vernetzung von Intiativen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Das Programm der Europäischen Union, für dessen Umsetzung das Land verantwortlich zeichnet, fördert kleine Projekte im Tourismus, in der Landwirtschaft und im ländlichen Gewerbe.

Die Förderperiode für die Limes-Region, zu der Gemeinden im Westteil des Landkreises zählen, läuft in diesem Jahr aus. Nun macht sich der Norden des Kreises auf, gemeinsam mit Gemeinden im Hohenlohekreis und im Main-Tauber-Kreis eine neue Leader-Region "Hohenlohe-Tauber" zu bilden. Insgesamt wollen 26 Gemeinden den Zuschlag für die neue Förderperiode ab 2015 erhalten. In Niederstetten sollen am Donnerstag Bürger ihre Ideen vortragen und später in Arbeitskreisen weiterentwickeln. "Wir können nur Projekte umsetzen und eine Leader-Förderung erhalten, wenn es vor Ort Akteure gibt, die das mittragen", erklärt Hannes Bürckmann vom Schrozberger Planungsbüro Neulandplus. Er wird beim Regionalforum darüber informieren, worum es sich bei Leader-Programm handelt und was gefördert wird. Im Oktober soll beim Ministerium für den ländlichen Raum ein Entwicklungskonzept eingereicht werden. Das Land will künftig etwa 15 Leader-Regionen etablieren, derzeit sind es acht.

Regionalforum

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