Hunderte von Kaffeekannen

Das Wetter hat nicht mitgespielt. Und so wurde aus dem geplanten Bezirkswandertag der Landfrauen in diesem Jahr ein geselliger Nachmittag - mit einer musealen Entdeckungstour.

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Wie ein kleines Museum: Die Gäste bestaunten die Kaffeekannen-Sammlung.

Buchstäblich ins Wasser fiel der diesjährige Bezirkswandertag der Kreislandfrauen. Auf dem Hof der Familien Hägele und Stier im Sulzbach-Laufener Teilort Schönbronn war alles bestens vorbereitet, aber dann kam das Gewitter mit reichlich Regen.

Zahlreiche Landfrauen der Ortsvereine aus Eutendorf, Fichtenberg, Gschwend, Oberrot, Ottendorf, Unterrot und Sulzbach waren der Einladung der Laufener Landfrauen gefolgt und mussten sich in die schützende Scheune der Vorsitzenden Rosemarie Hägele flüchten. Auch die Anfahrt nach Schönbronn gestaltete sich schwierig, da durch das Unwetter ein Baum über die Zufahrtsstraße gefallen war und zeitweilig den Weg versperrte.

Aber all das konnte Bürgermeister Markus Bock nicht davon abhalten, die Landfrauen zu begrüßen. Eng saßen die Gäste trotzdem in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen zusammen. Die geplante Wanderung nach Wegstetten zum Stauden- und Gewürzpflanzenacker von Kaline Keller und Eva Winkler musste ausfallen.

Dafür gab es im Wohnhaus von Heide Stier eine interessante Ausstellung ihrer großen Kaffeekannensammlung zu besichtigen. In kleinen Gruppen wurden die staunenden Besucherinnen von ihr durch die mehr als 500 Exponate geführt. Ihrer Sammelleidenschaft geht sie erst seit fünf Jahren nach. Pro Jahr kamen jeweils 100 Kaffeekannen hinzu. Ob in der Wohnstube, auf dem Flur oder einem eigens dafür eingerichteten Zimmer - Kaffeekannen in allen Farben, Größen und aus verschiedenstem Porzellan glänzen in den prall gefüllten Regalen und Schränken um die Wette.

Unbestritten eine sehenswerte Attraktion: Das kleine aber feine Kaffeekannen-Museum in Schönbronn bietet Exemplare aus verschiedensten Epochen. Grazile oder bauchige Kannen, edle und gewöhnliche Gefäße, lange oder kurze Schnäbel, Blumenmuster - und außerdem hat jeder Kannendeckel auch seinen speziellen Knubbel.

Es gab viel zu entdecken für die Landfrauen. Auf einem Original-Nierentischchen stand das vielen Landfrauen noch bekannte Melitta-Kaffeeservice und auch die Mini-Modelle waren nett anzuschauen.

So wurde der Landfrauenbezirkswandertag, der traditionell am letzten Schultag vor den Sommerferien veranstaltet wird, doch noch ein erlebnisreicher Nachmittag.

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