Hohenloher helfen in Rumänien

Der Jugendkreis der Kirchengemeinden Dünsbach und Ruppertshofen war Ende Juli für eine Woche zu einem Arbeitseinsatz in Siebenbürgen. Ein altes Pfarrhaus und eine alte Kirchenburg wurden aufpoliert.

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Sie graben im Pfarrhauskeller (von links): Lisa Baumann, Pfarrer Axel Seidel, Lukas Fischer und Laura Hornberger.  Foto: 

Die Reise nach Rumänien kam zustande, weil Sieglinde Kurz ehrenamtlich mit der Kinderhilfe Sighisoara zusammenarbeitet. Der erste Einsatz am Pfarrhaus in Vulcan (Wolkendorf) dauerte drei Tage lang. Dort soll ein Freizeitheim für Jugendliche entstehen. Bereits seit drei Jahren wird an dieser Stelle gearbeitet, aber durch die schlechte finanzielle Lage ist das Projekt nur mühsam vorangegangen.

Ruhebank vor der Kirche bauen und Reisig sammeln

Die ehrenamtlichen Helfer aus Dünsbach und Ruppertshofen gruben im Keller, damit dort Wasserbehälter eingesetzt und Leitungen gelegt werden können. Eine andere Gruppe zimmerte eine Ruhebank vor der evangelischen Kirche der ehemaligen Siebenbürger Sachsen, andere machten sich im Pfarrgarten mit Mäharbeiten oder dem Sammeln von Reisig nützlich. In der Zwischenzeit kochte Küchenfee Nicole eine deftige Gemüsesuppe zum Mittagessen. Das geschah, ganz rustikal, mit Wasser aus dem Brunnen, da es in ganz Wolkendorf keine Wasserleitungen gibt.

Zu ihrem zweiten Einsatz reiste der Jugendkreis nach Archita (Arkeden), wo seine Mitglieder an einer alten Kirchenburg arbeiteten, zusammen mit einer Gruppe aus dem Erzgebirge. Es stellte sich heraus, dass die Gruppe aus Ilshofens Partnerstadt Lengefeld kam.

Eine Arbeitsgruppe setzte eine Trockenmauer auf, zimmerte danach ein Holzgebälk und kümmerte sich um das Eindecken mit Biberschwänzen. Andere Teilnehmer befreiten die Mauern der Kirchenburg von Pflanzen und Ästen. Trotz der Arbeit hatten die Helfer aus Deutschland Zeit, soziale Einrichtungenzu besuchen, die der Verein Kinderhilfe Sighisoara seit 15 Jahren unterstützt. Dazu gehören das Behindertenheim Haus des Lichts, das Lukasspital, der Kindergarten und die Schule.

Die Besucher nahmen viele Eindrücke aus dem fremden Land mit - und hatten hautnah die rumänische Gastfreundschaft miterlebt.

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