Helle Freude bei Rechtenbachers

98,61 Prozent Zustimmung bei 40,75 Prozent Wahlbeteiligung: Franz Rechtenbacher ist am Sonntag von den Bühlerzeller Bürgern mit einem guten Ergebnis für die fünfte Amtszeit ausgestattet worden.

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Zusammen mit seiner Frau Waltraud (im rosa Kostüm) stellt sich Franz Rechtenbacher im Kreis von Kollegen aus dem Kreis Hall und dem Ostalbkreis samt Partnern zum Gruppenbild. Die CDU war mit dem Landtagsabgeordneten Helmut Rüeck und der Kreisvorsitzenden Katrin Heinritz vertreten. Alle haben gut lachen.  Foto: 

Offenbar hatte es niemand so richtig eilig, das Wahlergebnis zu erfahren. Ausgezählt war schon um 18.35 Uhr. Doch die Schar der Feiernden war in Gespräche vertieft und stieß schon vorher mit Franz und Waltraud Rechtenbacher an. So dauerte es noch zehn Minuten, bis Sybille Ziegler, Rechtenbachers Stellvertreterin und Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, ans Stehpult schritt und das Resultat verkündete. Dass die Zustimmung überwältigend sein würde, war zu erwarten. Eine Frage stand hinter der Wahlbeteiligung. Die fiel mit 40,75 Prozent so aus, dass Franz Rechtenbacher und seine Frau Waltraud mit den etwa 50 Gästen laut applaudierten.

Hat sich Franz Rechtenbacher auch selbst gewählt? "Das habe ich noch nie gemacht. Ich wähle mich nie selber", sagte der Bürgermeister. Immerhin, seine Familie war an der Wahlurne. Vor acht Jahren, da waren es noch knapp 50 Prozent Beteiligung, erinnert sich Rechtenbacher. So viel würden es sicher nicht, orakelte er. Schließlich kenne er seine Wähler. Mancher werde sich wohl gedacht haben, es reiche, wenn ein paar gingen. Es sind dann doch deutlich mehr geworden.

1644 Bürger über 16 Jahre hätten zur Wahl gehen können. 670 haben es getan. 21 Stimmen waren ungültig. Auf Rechtenbacher entfielen 640 Voten. Drei Stimmen bekam Sybille Ziegler, sechs weitere sechs andere Bürger. "Es freut uns, dass Sie unser Bürgermeister bleiben", sagt Sybille Ziegler. Sie wünschte Rat und Bürgermeister die Kraft, gute Entscheidungen zu treffen und auch "Eingebung von oben". Frei nach Goethe zitierte sie den Satz, der an Rechtenbachers Frau gerichtet war: "Nur wer mit einem Bürgermeister verheiratet ist, weiß wie ich leide." Für Waltraud Rechtenbacher hatte sie einen Strauß Blumen. "Nicht geleast, wie sonst fast alles in der Gemeinde", versicherte Ziegler. "Ich bin stolz, dieses Ergebnis erreicht zu haben", meinte ein gelöst wirkender Franz Rechtenbacher.

Unter Anspannung schien er an diesem Abend ebenso wenig gestanden zu haben wie seine Frau. Mit Bürgern und Gemeinderat gelte es, gemeinsam einen guten Weg zu gehen, betonte er nach der Wahl. Wie beliebt Rechtenbacher bei seinen Kollegen ist, zeigte die Schar der Bürgermeister unter den Gratulanten: Ute Zoll (Vellberg), Siegfried Trittner (Obersontheim), Michael Dambacher (Bühlertann), Jürgen Silberzahn (Wolpertshausen), Roland Wurmthaler (Ilshofen), Kurt Wackler (Satteldorf) sowie Manfred Fischer aus Neuler im benachbarten Ostalbkreis.

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