Heimat lockt - Tausende feiern Volksfest in Blaufelden

Das Hohenloher Volksfest in Blaufelden bietet neben Rummel und Festzelt auch einen Krämermarkt und Umweltmesse. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, lockte es tausende Besucher an.

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Aus dem Umland von Nürnberg und Erlangen ist Bettina Meier zum Hohenloher Volksfest angereist. Aufgewachsen ist sie in Blaufelden, ehe es sie dann ins nördliche Mittelfranken zog. "Von meiner Verwandtschaft lebt nur noch eine Tante hier in der Gegend, deshalb verschlägt es mich nicht mehr so oft hierher", erklärt sie. "Das Fest war für mich aber immer etwas besonderes. Hier trifft man die Leute aus der Schulzeit und kann sich über alte Zeiten unterhalten. Auf dem Volksfest fühle ich mich sofort wieder wie daheim - auch wenn sich natürlich vieles verändert hat."

Rund 90 Händler und Schausteller locken die Besucher mit Schmuck, Kleidung, Haushaltswaren und vielen anderen Dingen auf den Krämermarkt. Und während die älteren Generationen vorwiegend zum Jahreseinkauf oder um Bekannte zu treffen über das Marktgelände schlendern, amüsieren sich die Jüngeren eher auf dem Vergnügungspark mit Autoscooter, Karussell, Schießbude, "Break Dance" und mehr.

Besonders viel Zuspruch von den Besuchern erhält auch in diesem Jahr wieder die Energie- und Umweltmesse, die mit 79 Ausstellern zum wiederholten Male eine Rekordbeteiligung verzeichnen kann. "Die Resonanz ist bislang super, wir sind sehr zufrieden", sagt Armin Schnecke, technischer Verkäufer der Firma Elektro-Glenk aus Gammesfeld.

Als Unternehmen aus der Gemeinde ist Elektro-Glenk schon seit der ersten Messe 1996 dabei - heuer also bereits zum 18. Mal. Seitdem habe sich allerdings vieles verändert: "Es gibt inzwischen viel mehr Aussteller und auch ein größeres Interesse bei den Besuchern für die Themen und Produkte aus den Bereichen Energie und Umwelt", weiß Armin Schnecke.

Früher eher Energiesparlampen, heute Fotovoltaik

Standen Mitte der 90er noch Energiesparlampen und allgemeine technische Installationen im Mittelpunkt, so seien es nun die erneuerbaren Energien und alles was dazu gehört. Etwa Fotovoltaik-Anlagen mit Speichern für selbst erzeugte Energie für den Eigenbedarf. "Dazu hatten wir in der kurzen Zeit schon sehr viele Anfragen. Das wird in naher Zukunft für viele Energieerzeuger ein interessantes Thema", ist sich Schnecke sicher. Spätestens im nächsten Jahr, beim nächsten Pfingstmarkt, wisse man mehr, sagt er. Dann kommt vielleicht auch Bettina Meier wieder heim.

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