Gut behütet von der Waterkant nach Spanien

Herrmann Meinikheim und Otto Christ sind bei der Winterfeier des Gesangvereins Eintracht Michelbach/Heide für 60 Jahre aktives Singen geehrt worden. Die gesangliche Reise ging quer durch Europa.

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  • "Kunigunde darf nicht sterben" heißt der Dreiakter, der bei der Winterfeier des Gesangsvereins Michelbach/Heide aufgeführt wurde. 1/2
    "Kunigunde darf nicht sterben" heißt der Dreiakter, der bei der Winterfeier des Gesangsvereins Michelbach/Heide aufgeführt wurde.
  • Chorleiterin Beate Oppold, Hermann Meinikheim, Otto Christ und Vereinsvorsitzender Willi Köhnlein (von links) bei der Ehrung. Privatfotos 2/2
    Chorleiterin Beate Oppold, Hermann Meinikheim, Otto Christ und Vereinsvorsitzender Willi Köhnlein (von links) bei der Ehrung. Privatfotos
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Daneben bot ein lustiger Dreiakter beste Unterhaltung. Nach dem Eingangslied "Lasst uns alle miteinander singen" versprach Vereinsvorsitzender Willi Köhnlein eine musikalische Reise von der Waterkant bis nach Spanien. Vor Beginn des Programms konnte die Michelbacher Chorleiterin Beate Oppold im Auftrag des Chorverbandes zwei Vereinsmitglieder auszeichnen. Für 60 Jahre aktive Sängerschaft wurden Hermann Meinikheim aus Michelbach und Otto Christ aus Atzenrod geehrt.

In ihrer Laudatio betonte Oppold die Wichtigkeit des Gesangvereins für das dörfliche Gemeinschaftsleben und als Gestalter, Bewahrer und Multiplikator von Werten. Die beiden Geehrten bezeichnete sie als ein Vorbild an Verlässlichkeit. "Diese Männer stehen seit Jahrzehnten bei jeder Probe pünktlich da!"

Unter das Motto "Man trägt wieder Hut - das steht jedem gut" hatte die Chorleiterin die Veranstaltung gestellt. Was die Michelbacher Sänger unter instrumentaler Begleitung von Leonie Meinikheim und Eva Hanselmann aus dem Hut zauberten, war beeindruckend. Zum einen von der sängerischen Qualität, zum anderen von der dem jeweiligen Beitrag angepassten Kopfbedeckung. Vom Zylinder (Begrüßung) über den Matrosenhut ("Rolling home" auf Plattdeutsch), der Fußball-Fanmütze ("54, 74, 90, 2010"), dem Tiroler-Filzhut ("Ave Maria der Berge"), bis zum Strohhut ("Viva Espana") reichte das Repertoire.

Bei "Kunigunde darf nicht sterben" galt es das Hausschwein der Magd Kathi (herrlich rustikal: Jasmin Seibold) vor der kulinarischen Verwertung durch den Metzger zu retten. Mithilfe der aparten Nichte Steffi (Melanie Düring) und ihrem bauernschlauen Bekannten Hubert (Oliver Köhnlein in Höchstform) können sowohl Schwein als auch Hof erhalten werden. Die städtischen Eindringlinge Hans-Dietrich (überzeugende Bühnenpremiere von Manuel Meissner) und seine luxus-verwöhnte Gattin Eleonore-Marie (Juliane Gronbach zeigt sich super zickig) müssen letztendlich zusammen mit ihrer taffen Rechtsanwältin (Silke Oberndörfer) das Feld räumen.

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