Großes Interesse an Zuchtrindern

Viehauktion: In der Arena Ilshofen gab es für über 500 qualitätsvolle Rinder bei guter Nachfrage auch gute Preise.

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Mit 524 Tieren war die jüngste  Zuchtrinderauktion der Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen sehr gut beschickt. Bei allen Gattungen bestand eine hohe Nachfrage, sodass die Durchschnittspreise sowohl beim Großvieh wie auch bei den Kälbern zum Teil deutlich anstiegen.

Holsteins: Mit einem Durchschnittsgemelk von 32,7 Kilo Milch präsentierten sich die zehn angebotenen Jungkühe gewohnt leistungsstark. Bei mittlerem Marktverlauf ergab sich hier ein Durchschnittspreis von 1329 Euro. Unangefochtenes Spitzentier war eine Short-Cut-Tochter von Familie Stahl aus Zweiflingen-Westernbach. Neben einem hervorragenden Exterieur konnte sie 35,3 Kilo Milch vorweisen und wechselte zum Tageshöchstpreis von 1600 Euro in einen Zuchtbetrieb im Main-Tauber-Kreis.

Fleckvieh: Der von Stefan Göggerle aus Rainau-Dalkingen angebotene Hubraum-Sohn präsentierte sich hervorragend entwickelt mit bestem Papier und erlöste 2150 Euro.

Jungkühe besonders gefragt

Die 40 zum Verkauf angebotenen Jungkühe waren von hervorragender Qualität, sodass die Gebote über die ganze Versteigerung hinweg sehr flott kamen und der Durchschnittspreis der 39 verkauften Tiere auf 1576 Euro anstieg. An der Spitze rangierte „Waldbrand“, eine Tochter vom Betrieb Gommel aus Ditzingen, die über 31 Kilo Milch leistete und 1720 Euro erlöste. Gefolgt wurde sie von einer Waban-Tochter von Familie Stier aus Untermünkheim-Schönenberg, die 1840 Euro erlöste. An dritter Stelle rangierte eine kapitale Vanel-Tochter vom Betrieb Erhardt aus Aalen-Oberalfingen, die bereits 14 Tage nach der Kalbung über 32 Kilo Milch vorweisen konnte und 1900 Euro bei der Versteigerung brachte.

Mit 2040 Euro erlöste die viertplatzierte Jungkuh den Tageshöchstpreis. Hierbei handelte es sich um eine schliffige und euterstarke Waldol-Tochter mit 32 Kilo Milch von der Familie Haag aus Sulzbach/Murr-Berwinkel. Preislich folgte mit 1940 Euro wiederum eine typstarke Waban-Tochter von Familie Stier aus Schönenberg.

Auch die 377 Bullenkälber waren sehr stark nachgefragt. Vor allem die jungen, gut entwickelten Tiere erlösten deutlich über 6 Euro je Kilo Lebendgewicht netto. Im Mittel ergab sich ein Durchschnittspreis von 5,75 Euro netto je Kilo Lebendgewicht oder 496 Euro je Tier bei einem mittleren Gewicht von 86 Kilogramm.

Die nächsten Auktionen (Kälber und Fleckvieh) in Ilshofen finden am Mittwoch sowie am Donnerstag, 27. April, mit Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh statt.

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