Gräßle: Mehr Holz für die Energiewende

Um die Energiewende zu schaffen, sollten die Verbraucher mehr heimisches Holz verfeuern. Das wünscht die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle.

|
Vorherige Inhalte
  • 1/2
  • Wirbt für den Einsatz von Holz bei der Wärmeerzeugung: die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle. 2/2
    Wirbt für den Einsatz von Holz bei der Wärmeerzeugung: die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle.
Nächste Inhalte

Holz als Quelle erneuerbarer Energie ist beliebt, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Europaabgeordneten Inge Gräßle. Nach den Meldungen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands wurden 2012 erstmals mehr als zwei Millionen Tonnen Pellets produziert. Dazu beigetragen habe nach Angaben des Branchenverbands sicherlich auch die Abwrackprämie für alte mit fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Kohle befeuerte Kessel. Tauschen Hausbesitzer diese gegen eine Pelletheizung aus, können sie über das Marktanreizprogramm mit einem Zuschuss von mindestens 2400 Euro rechnen.

"Ist die Energiewende ernst gemeint, müssen aber noch viel mehr Haushalte auf regenerative Energien wie etwa Holz zurückgreifen", mahnt Gräßle. Denn der Anteil von Holz an allen Energiequellen lag nach den Eurostat-Erhebungen in der Bundesrepublik im Jahr 2011 bei nur 3,6 Prozent. Zum Vergleich: In Finnland beispielsweise betrug er 20,8 Prozent, in Schweden 19,3 Prozent. Holz sei billiger als Öl, ein nachwachsender Rohstoff und obendrein ein umweltfreundliches Heizmaterial, weil bei seiner Verbrennung nur so viel von dem Treibhausgas Kohlendioxid freigesetzt wird, wie der Baum in Laufe seines Wachstums gespeichert hat.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Grimmer im HT-Interview: „Viel Zeit zum Freuen bleibt nicht“

Der neue Crailsheimer Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer spricht über Ehrgeiz, die geplante Verschlankung des Gemeinderats und seine Vision für eine nachhaltige Innenstadt-Belebung. weiter lesen