Glühwürmchen auf großer Reise

Mit dem von ihrem Chorleiter Eduard Wacker komponierten, getexteten und arrangierten Märchen "Weihnachtsreise eines Glühwürmchens" begeisterten die Aktiven des Gesangvereins Talheim bei der Premiere.

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  • Dass das Konzert des Gesangvereins Talheim gut ankam, zeigte der enorme Besucherandrang. In der Martinskirche war kein Platz mehr frei. Privatfoto 1/2
    Dass das Konzert des Gesangvereins Talheim gut ankam, zeigte der enorme Besucherandrang. In der Martinskirche war kein Platz mehr frei. Privatfoto
  • Eduard Wacker aus Satteldorf ist mit Leib und Seele Musiker. Archivfoto 2/2
    Eduard Wacker aus Satteldorf ist mit Leib und Seele Musiker. Archivfoto
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Nicht einmal die "Schneemaus Klim", welche im Märchen auch besungen wurde, hätte in der voll besetzten Martinskirche noch ein Plätzchen gefunden, als der gemischte Chor, begleitet von einer vierköpfigen Band sowie einem elfköpfigen Bläserensemble aus Mitgliedern der Stadtkapelle Vellberg, sein Adventskonzert begann.

Das Märchen erzählte die Geschichte des "Glühwürmchens Bip", das auszog, um eine gute Seele zu suchen, die ihm helfen sollte, den bedrohten Wald, in dem es lebte, zu retten. Auf seiner langen Reise lernte Bip - gesungen vom Solisten Lars Breuninger (18) - die Schneemaus Klim kennen, welche in einem Igluhaus am Nordpol wohnte und davon träumte, am warmem Strand zu baden. Auch fuhr es eine kurze Strecke mit den Kindern im "Polarexpress" und traf das "letzte Einhorn". Den "Drummerboy", der ihm einen Brief überreichte, verkörperte der jüngste Akteur Max Winterfeldt (10), der mit der Trommel durch die Kirche zog.

Es traf 13 Riesen, die das Tor zum Orient bewachten und seit Tausenden von Jahren nicht geschlafen hatten. Das erzählten ihm die Männer des Gesangsvereins Talheim mit ihrem Lied, woraufhin Bip den Riesen ein Schlaflied sang und sie tatsächlich schnarchend einschliefen. Auch habe es den Weihnachtsmann gesehen und das Weihnachtswiegenlied gehört. Darauf führte ihn sein Freund der Sternenschweif nach Bethlehem zum schönen Jesuskind, das dort in der Stillen Nacht im Stall geboren wurde.

Dieses Märchenkonzert, das aus 16 Liedern sowie einigen Soli für Bläser und Solosänger bestand, wurde von allen Beteiligten mit viel Freude und Begeisterung gesungen, gespielt und vorgelesen. Die vielen kleinen Glühwürmchen, die als Lichtpunkte zeitweise durch die mit Kerzenlicht beleuchtete Kirche flogen, verzauberten das Publikum sowie die Akteure gleichermaßen.

Die Vorsitzenden Gerti Philipp und Ellen Lehr bedauerten, dass nicht alle Besucher Platz in der übervollen Kirche fanden und baten um Verständnis. Sie versprachen, bei zukünftigen Veranstaltungen die Organisation zu verbessern.

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