Geübt mit dem Feuerlöscher

Schnelles Handeln hat im Lindenhof einen größeren Brand verhindert. Einen Tag nach dem Zimmerbrand im Neubau ist die Ursache noch unklar. Die Kriminalpolizei hat gestern den Brandort untersucht.

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Das Altenheim wurde durch den Brand kaum in Mitleidenschaft gezogen.

Die Brandursache bleibt auch gestern Abend noch unklar. Ein technischer Defekt könne ausgeschlossen werden, hieß es unter Brandschutzfachleuten. Der Umgang mit offenem Feuer ist aber im Pflegeheim untersagt. Um die Brandursache zu ermitteln, hat die Haller Kriminalpolizei gestern früh den Brandort untersucht. Der Schaden blieb offensichtlich überschaubar. Das Zimmer müsse nun renoviert werden, sagt Hausmeister des Lindenhofs, Klaus-Peter Lahde. Der Neubau des Lindenhofs an der Bundesstraße 14 war erst im Herbst 2012 bezogen worden. Ein ganz großes Lob spreche er den Mitarbeitern aus, sagte gestern der Leiter des Alten- und Pflegeheims Lindenhof, Martin Seibert. Ihrer beherzten Reaktion war es am Samstagabend gegen 21 Uhr zu verdanken, dass der Zimmerbrand gelöscht wurde.

Die Nachtbereitschaft, Pfleger und eine Besucherin hatten die brennende Gardine im Zimmer eines Bewohners mit einem Feuerlöscher gelöscht. Sie zogen sich dabei leichte Rauchvergiftungen zu. Einer der Helfer habe sich die Hand verstaucht, berichtete Seibert. Den Helfern gehe es aber wieder gut, sie seien noch in der Nacht aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Das Brandsicherheitstraining der Mitarbeiter mache sich bezahlt, betont Hausmeister Lahde. Es habe größeren Schaden verhindert, sagt der Kommandant der Feuerwehrabteilung Mainhardt, Florian Fischer. Der Brand hätte sich sonst innerhalb weniger Minuten ausgebreitet.

Die Mainhardter Feuerwehr war über eine automatische Brandmeldeanlage und über Telefon alarmiert worden. 25 Feuerwehrleute waren mit drei Fahrzeugen im Einsatz, mussten am Brandort aber nicht mehr eingreifen. Es handelt sich bereits um den zweiten Brandeinsatz der Wehr. Mitte Januar wurde sie in Geißelhardt zu einem Silobrand gerufen.

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