Gemeinschaftsschule Wilhelm-Sandberger-Schule will Schülerzahl steigern

2014 ist die Wilhelm-Sandberger-Schule eine Gemeinschaftsschule geworden. Am Ende des ersten Halbjahrs, in dem starke und schwache Kinder gemeinsam lernen, zieht Rektor Stefan Waldmann ein Resümee.

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  • Werbung für die Gemeinschaftsschule vor dem Gründelhardter Rathaus: Auch die Gemeinde engagiert sich für die Wilhelm-Sandberger-Schule. 1/2
    Werbung für die Gemeinschaftsschule vor dem Gründelhardter Rathaus: Auch die Gemeinde engagiert sich für die Wilhelm-Sandberger-Schule. Foto: 
  • Fünftklässler der Gemeinschaftsschule Wilhelm-Sandberger-Schule in Honhardt bei der Arbeit. 2/2
    Fünftklässler der Gemeinschaftsschule Wilhelm-Sandberger-Schule in Honhardt bei der Arbeit. Foto: 
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"Das Unterrichtskonzept erfüllt die Erwartungen der Schüler, Eltern und Lehrer. Alle sind zufrieden", sagt Stefan Waldmann in der Sitzung des Frankenhardter Gemeinderates. Der neue Schulleiter der Wilhelm-Sandberger-Schule sieht nur Positives, wenn er auf das erste Halbjahr zurückblickt, in dem die Honhardter Schule nun Gemeinschaftsschule ist.

Noch ist die Wilhelm-Sandberger-Schule Verbundschule: In der Klasse 5 lernen 26 Schüler nach dem Gemeinschaftsschulkonzept und dem Lehrplan der Realschule. Die übrigen 134 Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 10 besuchen die Werkrealschule - doch auch sie profitieren von den neuen Unterrichtskonzepten. Jedes Jahr kommt ein neuer Gemeinschaftsschuljahrgang hinzu. Die neuen Fünftklässler können sich im März für die Gemeinschaftsschule anmelden. Waldmann und sein 14-köpfiges Kollegium aus Werkrealschul- und Realschullehrern hoffen auf zahlreiche Interessenten. "Der Klassenteiler liegt bei 28 Kindern. Sobald 29 Schüler angemeldet sind, wird die Klasse geteilt. Zwei kleine Klassen sind natürlich besser als eine große", erklärt Waldmann.

Lernentwicklungsbericht am Ende des Jahres

An der Gemeinschaftsschule lernen die Schüler einer Klasse - je nach Können - in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Ein Sitzenbleiben oder Zurückgehen auf eine andere Schulart gibt es nicht. Lerncoaches helfen beim selbstständigen Lernen. Jeder Schüler führt ein Lerntagebuch, in dem dokumentiert wird, was in den einzelnen Fächern gelernt wurde. In den täglichen Lernzeiten werden unter Aufsicht von Lehrern die Hausaufgaben erledigt. Am Ende des Schuljahres gibt es kein Zeugnis, sondern einen Lernentwicklungsbericht. "Hier wird genauestens beschrieben was der Schüler gelernt hat, wo seine Stärken sind und wo die Schwächen. Das ist viel aussagekräftiger als eine Note", sagt der Schulleiter. Auf Wunsch der Eltern werden die Lernentwicklungsberichte jedoch mit Noten ausgegeben.

"Ein Pluspunkt der Wilhelm-Sandberger-Schule ist der familiäre Charakter. Mit 160 Schülern ist unsere Größe überschaubar. Das schafft eine angenehme Atmosphäre", so Waldmann. Auch das Umfeld stimme: Schüler, Eltern und Lehrer seien motiviert und engagierten sich für die Schule. Waldmann: "Ich bin zuversichtlich, dass es uns im neuen Schuljahr gelingt, zwei fünfte Klassen einzurichten."

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