Gemeinsame Lösung in Sicht

Obersontheims Bürgermeister Siegfried Trittner verhandelt weiter über einen Schulverbund mit Bühlertann und Bühlerzell.

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Die Zustimmung der Nachbargemeinden wäre Voraussetzung gewesen, dass das Regierungspräsidium doch noch eine eigenständige Gemeinschaftsschule in Obersontheim bewilligt. Warum der Vellberger Gemeinderat diese ablehnt, könne er nicht nachvollziehen, sagte Bürgermeister Siegfried Trittner.

Von der Vellberger Kreuzäckersiedlung wären die Schüler mit dem Bus in zwölf Minuten in Obersontheim, während sie nach Ilshofen 40 Minuten bräuchten. Dass Bühlertann dagegen stimmt, sei zu erwarten gewesen. Durch eine Gemeinschaftsschule würde der dortige Schulstandort geschwächt.

Trittner meint immer noch, dass ein vielfältiges Bildungsangebot mit Real- und Gemeinschaftsschule im Oberen Bühlertal das Beste für die Region gewesen wäre. Aber Obersontheim könne auch mit der Lösung des Regierungspräsidiums gut leben: Die Realschule, an der Bühlertann in jedem Fall festhalten will, würde auf die beiden Standorte Bühlertann und Obersontheim aufgeteilt. Die Klassen 5 und 6 würden in Obersontheim unterrichtet, die Klassen 7, 8, 9 und 10 in Bühlertann. Entsprechend aufgeteilt würden auch die Werkrealschulklassen. Für dieses Konzept "Schule Oberes Bühlertal" muss die bisherige Schenk-Friedrich-Haupt- und Werkrealschule aufgelöst werden. Die neue Schulform wäre komplett von den Grundschulen getrennt. Sie würden in Obersontheim zwei- bis dreizügig, in Bühlertann zwei- und in Bühlerzell einzügig weiterlaufen.

Diesem Vorschlag, den die Schulleitung in Bühlertann vorsieht, hatten die Bürgermeister von Bühlertann, Obersontheim und Bühlerzell sowie die Rektoren der Schulen grundsätzlich zugestimmt. "Eine Kooperation ist das Vernünftigste", meinte Trittner. Dem stimmte der Gemeinderat zu.

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