Gemeinderat Sulzbach-Laufen vergibt erste Aufträge für das neue Feuerwehrhaus

Spätestens im April ist Baubeginn. Für den Neubau des zentralen Feuerwehrgerätehauses vergab der Gemeinderat Sulzbach-Laufen erste Arbeiten. Das Projekt wird nach Lage der Dinge günstiger als geplant.

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Sulzbach-Laufener Bürgermeister Markus Bock rechnet spätestens im April mit dem Baubeginn am neuen zentralen Feuerwehrmagazin.  Foto: 

Knapp eine halbe Million haben die Räte in der Sitzung am Montag ausgegeben. Alles für die ersten Arbeiten am neuen zentralen Feuerwehrgerätehaus im Kleinteutschenhof. Je nach Witterung rechnet Bürgermeister Markus Bock mit dem Baubeginn spätestens im April. Bis zum Herbst soll der Rohbau stehen, so dass über den Winter der Innenausbau gemacht werden kann. Mitte kommenden Jahres soll das neue Gebäude, das beide Ortsfeuerwehren beherbergt, fertig sein.

"Sehr zufrieden" ist Bürgermeister Bock über das Ausschreibungsergebnis. "Ich hatte schon Bammel, was die Kostenentwicklung betrifft", gab er in der Sitzung zu. Doch bei allen Gewerken blieb das Ergebnis unter der Kostenberechnung. Das Interesse der Firmen war durchweg groß. Zum Teil hatten bis zu elf Firmen ein Angebot abgegeben und mit Nachlass von bis zu zehn Prozent geworben. So hat die Gemeinde bereits jetzt einen Puffer von über 31.000 Euro für Unvorhergesehenes. "Wenn die zweite Vergaberunde auch so gut läuft, dann haben wir alle großen Gewerke hinter uns und sind finanziell auf der sicheren Seite", so der Schultes.

Finanziell der größte Batzen beinhaltet die Erd-, Kanal-, Beton-, Maurer- und Isolierarbeiten. Hier erhielt eine heimische Firma den Zuschlag: Berroth Bau GmbH aus Sulzbach-Laufen. Sie waren mit 286.525,98 Euro am günstigsten. Die vorbereitenden Erdarbeiten übernimmt die Firma Haag Bau GmbH aus Neuler zum Angebotspreis von 36.570,27 Euro. Die Zimmererarbeiten wurden an die Firma Kunz GmbH aus Unterrot zum Preis von 75.834,30 Euro vergeben, die Dachdeckerarbeiten inklusive der Tonziegel gingen an die Firma Müller Holzbau GmbH & Co KG aus Wielandsweiler zum Preis von 33.291,68 Euro. Die Klempnerarbeiten schließlich übernimmt für 15.360,23 Euro die Firma Martin Mögerle aus Gaisbach als günstigste Bieterin.

Gemeinderat Willi Wild bat die Verwaltung, darauf zu achten, dass die Anwohner trotz der Bauarbeiten ihre Häuser erreichen können. "Als das Wasserwerk gebaut wurde, hatten wir zum Teil 30 Zentimeter hohen Matsch", ärgert er sich noch heute. Bürgermeister Bock sagte dies zu, mit den jetzt beauftragten Firmen lasse sich gut zusammenarbeiten. Ohnehin werde zunächst das Gebäude fertig gestellt, danach die Straße saniert und verbreitert. "Dass es da Einschränkungen für die Anwohner geben kann, ist klar. Dafür bitte ich schon heute um Verständnis", so Bock.

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