Gemeinderat hat viele Wünsche

Eine Liste mit 22 Vorschlägen, welche Stellen die Verkehrsschau überprüfen soll, hat die Verwaltung erstellt. Die Anregungen kamen von Bürgern, von der Gemeinde und von den Gemeinderäten.

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"Wir haben alles gesammelt", betont der Untermünkheimer Bürgermeister Christoph Maschke, stellt aber auch klar: "Damit sollen keine zu hohen Erwartungen geschürt werden, die nicht erfüllbar sind." In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats hatte die Verwaltung den Räten die Vorschlagsliste präsentiert. Eine Verkehrsschaukommission, an der Vertreter des Landratsamts sowie der Polizei und der Gemeindeverwaltung beteiligt sind, soll sich kritische Punkte im Gemeindegebiet anschauen und beurteilen, wie sie sicherer gemacht werden können.

Die Liste gehe im Voraus dem Landratsamt zu, erklärte Maschke. Bei einigen Stellen sei eine "punktuelle Aufnahme" vor Ort ausreichend. Im Einzelfall könne aber auch später eine längere Beobachtung gefordert sein. Zu einzelnen Vorschlägen auf der Liste will sich Maschke nicht äußern. "Im Vorfeld gibt es keine Bewertung, das Ergebnis der Verkehrsschau wird dann im Gemeinderat bekannt gegeben."

Es kann durchaus vorkommen, dass bestimmte Stellen wiederholt auf der Vorschlagsliste erscheinen. "Aber egal, ob hartnäckig oder nicht: Die rechtliche Grundlage ist entscheidend, ob etwas verändert werden kann oder nicht", erklärt er auf Nachfrage.

Auf der aktuellen Liste, die die Verwaltung den Räten auf deren ausdrücklichen Wunsch hin in der jüngsten Sitzung vorlegte, geht es beispielsweise um die Parksituation in verschiedenen Wohngebieten und um den Wunsch nach eindeutigen Beschilderungen.

Auch eine Umfrage im Seewiesen, Winterbergweg und Eichelbergweg, wo Anwohner einen verkehrsberuhigten Bereich wünschen, ist erneut Bestandteil der Liste. Die Gemeinderäte haben die Liste noch um einige Vorschläge aus ihrem Gremium erweitert. Darunter etwa die Anregung, die Höchstgeschwindigkeit auf der Straße zwischen Übrigshausen und Brachbach auf Tempo 70 zu beschränken.

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