Gemeinde saniert Ruhestätten

Der Hauptweg im Mainhardter Friedhof ist für Fahrzeuge zu schmal. Das erschwert die Grabpflege. Er soll nun verbreitert werden.

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Der bestehende Hauptweg im Mainhardter Friedhof sei stark sanierungsbedürftig, informierte Ortsbaumeister Benjamin Müller den Gemeinderat. Er führt vom Konradweg aus Richtung Leichenhalle. Die Ränder seien abgebrochen und hätten sich teilweise auch gesetzt. Der Weg sei außerdem für Fahrzeuge zu schmal. Somit sei eine Pflege des Friedhofs in diesem Bereich sehr arbeitsaufwendig. Nun soll der Weg um zirka 40 Zentimeter verbreitert und neu asphaltiert werden. Zudem werden die Kurven ausgepflastert.

Außerdem sind im neuen Teil des Friedhofs bereits einige Gräber angelegt, aber es sind noch keine Grabfelder vorhanden. Hierzu soll mittig ein Weg gebaut werden, von dem Gräber erschlossen werden. Um die Ruhestätten sollen flache Einfassungen gebaut werden. Diese Regelung gibt es auch bereits in anderen Teilen des Friedhofs. Sie wurde mit dem Steinmetz und Totengräber im Vorfeld besprochen. Vorerst soll nur ein Teil des neuen Friedhofs angelegt werden. Die Gemeinde will sich generell Gedanken über zukünftige Grabformen wie anonyme Bestattungen oder Rasengräber machen. Die Kosten werden mit 70 000 Euro veranschlagt.

Für die Pflege des Geißelhardter Friedhofs will die Gemeinde 25000 Euro ausgeben. Auch dort ist das Wegenetz sanierungsbedürftig, vor allem das Pflaster beim Kriegerdenkmal.

Bürgermeister Damian Komor informierte auf Anfrage von Gemeinderat Gerhard Weidner, dass der alte Friedhof in Mainhardt bewusst nicht mehr belegt werde. Man wolle ihn stilllegen und später neu ordnen. Im Haushaltsplan 2013 sind dafür noch zirka 11 000 Euro vorhanden. Der Rest wird in den Haushaltsplan 2014 eingerechnet.

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