Geldregen für Sulzbach-Laufen: 1,24 Millionen für Wasserversorgung

2 Millionen Euro für die Kläranlage letztes Jahr, gestern gabs für Sulzbach-Laufen erneut einen Batzen Geld. Diesmal brachte Regierungspräsident Schmalzl 1,24 Millionen fürs Trinkwasser persönlich vorbei.

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Der Anlass war es den beiden Bürgermeisterstellvertretern Gerhard (links) und Wolfgang Hägele (rechts) gestern wert, das Geschäft liegen zu lassen: Regierungspräsident Johannes Schmalzl (Mitte, links von Bürgermeister Markus Bock) unterschrieb vor ihren Augen den Förderbescheid in Höhe von 1,24 Millionen Euro für die Trinkwasserversorgung. Foto: Cornelia Kaufhold  Foto: 

Sulzbach-Laufen versorgt sich mit über 90 Prozent mit Wasser aus eigenen Quellen. Allerdings ist der Wasserbedarf gestiegen, und es gibt häufiger Trockenperioden, eine Folge des Klimawandels, auf die die Kommune reagiert, zumal sich die Wetterkapriolen eher verschärfen denn entspannen dürften. So hat Bürgermeister Markus Bock im Auftrag des Gemeinderats bereits vor Jahren das Ingenieurbüro Riker und Rebmann mit der Erarbeitung eines Konzepts beauftragt mit dem Ziel, die Trinkwasserversorgung zu optimieren.

Das Konzept hat das Landratsamt und schließlich das Regierungspräsidium (RP) überzeugt: Die Kapazität der Hochbehälter Eichelberg und später Kransberg soll deutlich erhöht werden, von der NOW-Leitung wird eine direkte Leitung zum neuen Hochbehälter gelegt, um die Versorgung mit Fernwasser der NOW im Bedarfsfall zu sichern (wir berichteten). In weiteren Bauabschnitten sollen die Anlagen mit Fernwirktechnik ausgestattet und ein Tiefbrunnen erschlossen werden. "Das ist es uns wert", kommentierte gestern Regierungspräsident Johannes Schmalzl, als er im Sulzbacher Rathaus den Zuwendungsbescheid unterschrieb. 80 Prozent Zuschuss bekommt Sulzbach-Laufen für den ersten Bauabschnitt - 1,24 Millionen Euro. Eine Förderbedingung ist der Baubeginn bis 1. Oktober. Im Herbst, so Markus Bock, "wird mit den Bauvorbereitungen begonnen. Nach Abschluss dieser Maßnahme stehen wir top da". Interessiert hörte Schmalzl, dass Sulzbach-Laufen bereits früher in zukunftsweisende Technologien wie die Ultrafiltrationstechnik im zentralen Wasserwerk investiert hat.

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