Gebhardt: Wasser nicht privatisieren

Die Versorgung der Bürger mit Trinkwasser muss bei der öffentlichen Hand bleiben. Das ist die Überzeugung der SPD-Europaabgeordneten Evelyne Gebhardt. Sie wendet sich gegen Privatisierungen.

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"Die Privatisierung von Wasser ist ein Unding. Wasser ist ein öffentliches Gut. Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht. Deshalb habe ich auch keine Sekunde gezögert, als es um meine Unterschrift für die europäische Bürgerinitiative right2water ging", schreibt die Europapolitikerin aus Mulfingen. Sie reagiert damit auf an sie gerichtete Anfragen nach einem Bericht der ARD-Sendung "Monitor".

Ein hohes Niveau von Qualität, Bezahlbarkeit und Sicherheit der öffentlichen Daseinsvorsorge und damit der Wasserversorgung sei für die Sozialdemokraten im Europäischen Parlament von äußerster Wichtigkeit. "Wir in der SPD-Fraktion sprechen uns ausdrücklich gegen eine Liberalisierung beziehungsweise Privatisierung dieser Dienste auch nur ansatzweise aus."

Gebhardt weiter: "Ich setze mich dafür ein, dass der Wasserbereich ausdrücklich aus dem Anwendungsbereich der Konzessionsrichtlinie herausgenommen wird. Die Ausschussabstimmungen sind für Mitte Januar 2013 vorgesehen."

www.right2water.eu/de

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