Gast freut sich: "So schön ruhig hier"

Austausch: 41 Gymnasialschüler aus dem nordgriechischen Thessaloniki erwidern dieser Tage den Besuch der Realschüler aus der Kirchberger August-Ludwig-Schlözer-Schule in den Herbstferien.

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"Art and Nature" seien die besonderen Vorzüge seiner Stadt, teilte Bürgermeister Stefan Ohr den Gästen aus Griechenland beim Empfang vor dem Rathaus mit. Vor dem Schloss- und Altstadtrundgang wurden noch Kirchberg-Souvenirs an die sieben griechischen Lehrkräfte überreicht, die den Gegenbesuch des "2. Muster- und Experimentellen Gymnasiums Thessaloniki" begleiten.

Eine von ihnen ist Fotini Karagiauri, die in Hanau aufgewachsen ist und dadurch eine besondere Beziehung zu Deutschland hat. Als die Anfrage nach einem deutschen Schüleraustausch kam, konnte sie gleich das Kollegium dafür begeistern - genauso wie ihre deutsche Kollegin Lisa Unger, die über ihre Griechischlehrerin von der Volkshochschule Künzelsau den Stein ins Rollen brachte. "Wir hoffen, dass der Austausch eine feste Einrichtung bei uns wird", sagt Rektor Michael Szutta. Die Kirchberger Pädagogen finden es interessant, auch mit Ländern abseits der üblichen Schulreiseziele wie England oder Frankreich in Kontakt zu kommen.

Die griechischen Gäste erwartet ein sechstägiges Rahmenprogramm mit Projekttagen an der Schule und Ausflügen nach Nürnberg, Rothenburg und Schwäbisch Hall. Selbstverständlich darf auch ein traditionelles Hohenloher Blooz-Vesper nicht fehlen. Ermöglicht werden die Ausflüge durch eine großzügige Unterstützung der Firma Bausch und Ströbel, sowie der Volksbank Hohenlohe.

Neben dem Programm bleibt noch Zeit für die Begegnung in den Gastfamilien. Verena Kuch aus Weckelweiler und Dimitra Muraitihaben sind seit der Griechenlandfahrt der Schlözer-Schüler befreundet und halten den Kontakt über Facebook. Die 15-Jährige aus der griechischen Millionenstadt ist begeistert vom Flair des ehemaligen Residenzstädtchen, das sie auf Deutsch als "kleines Dorf" bezeichnet. "Es ist so schön ruhig hier", sagt sie, und genießt es, dass "hier so wenig Autos fahren".

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