Ganz schön viel Hohenlohe in Hesse-Verfilmung "Die Heimkehr"

Gedreht wurde in Wackershofen, in Kirchberg und Schwäbisch Hall. Mitgespielt haben Schauspieler und Komparsen aus der Region. Die Hesse-Verfilmung "Die Heimkehr" zeigt ganz schön viel Hohenlohe.

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"Es gibt viel von Schwäbisch Hall zu sehen, sowohl aus dem Museum Wackershofen als auch aus der Stadt sowie die Silhouette von Kirchberg", verrät Markus Häffner. Der Laienschauspieler vom Waldtanner Volkstheater hat letzte Woche schon die Preview des Fernsehfilms "Die Heimkehr" im Funkhaus in Mainz gesehen.

"Der Film ist echt toll geworden", meint der 37-jährige Darsteller. Und das sagt er nicht nur, weil er neben seiner Waldtanner Schauspielkollegin Ruth Leitow in einer kleinen Rolle zu sehen ist. Ausgestattet mit Bart, Mittelscheitel und reichlich Pomade im Haar sei er ohnehin kaum wiederzuerkennen.

"Sich selber auf der Leinwand zu beobachten ist schon merkwürdig", meint Markus Häffner, der selbst lieber auf der Bühne steht als im Zuschauerraum zu sitzen. Ansehen wird er sich den Film heute natürlich trotzdem noch einmal - gemeinsam mit seinen Kollegen von der Waldtanner Theatergruppe.

Anlass für die Produktion des Fernsehfilms "Die Heimkehr" nach einer Novelle von Hermann Hesse ist der 50. Todestag des Autors am 9. August. Grimme-Preisträger Jo Baier hat in der Bavaria Filmproduktion nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben.

Erzählt wird die Geschichte eines wohlhabenden Geschäftsmannes, gespielt von August Zirner, den die Sehnsucht nach heimatlicher Geborgenheit in die Stadt seiner Kindheit zurückbringt, wo er auf eine junge, von Heike Makatsch gespielte, Witwe trifft. Zwischen beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Der Weltenbummler und die Witwe kämpfen gemeinsam gegen die Engstirnigkeit des schwäbischen Städtchens. Die Handlung spielt in der Ortschaft Gerbersau bei Calw. Für die Schauspieler heißt das: Es darf Dialekt gesprochen werden. "Es gibt tatsächlich nicht viele hochdeutsche Passagen im Film", bestätigt Markus Häffner, "man hört Weinsberger und Ulmer Dialekt und natürlich auch Hohenlohisch - das hört sich alles zusammen ziemlich authentisch an."

Info Der Film "Die Heimkehr" wird heute um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

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