Fußballspielender Theologe bringt wieder Leben ins Pfarrhaus

Im Pfarrhaus brennt wieder Licht. Lange musste Wildenstein ohne eigenen Seelsorger auskommen. Pfarrer Tobias Dürr beendet die Vakanz.

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Der neue Wildensteiner Seelsorger Tobias Dürr. Foto: Bruno Münch

Der junge Theologe ist auf einem Bauernhof in Hegenau bei Brettheim aufgewachsen. Auf dem Hof habe er von klein auf gelernt, mit den Jahreszeiten zu leben und der Schöpfung nahe zu sein, heißt es in einer Mitteilung. Nach seiner Gymnasialzeit in Gerabronn war Dürr als Zivildienstleistender beim Rettungsdienst. Es schloss sich ein duales Wirtschaftsingenieur-Studium an der Berufsakademie in Heidenheim an, den praktischen Teil absolvierte er bei der AEG in Rothenburg. Dann hat sich Tobias Dürr umorientiert: In Tübingen begann er ein Studium der evangelischen Theologie. Wichtig war ihm sein Gemeindepraktikum, das ihn in die Kirchengemeinde Flein führte: Er hatte den Eindruck, "dass ich in diesem Beruf nicht falsch bin". Theologie studiert hat er auch in Marburg und Berlin. Zum Examen kehrte er nach Tübingen zurück. Das Studium habe seinen Horizont erweitert. Zum Ausbildungsvikariat ging er nach Altheim auf die Schwäbische Alb. Den Rollenwechsel zum Pfarrberuf fand Dürr sowohl spannend als auch schön. Seinen Dienst in Wildenstein möchte er mit Frische und mit Gottvertrauen angehen. Tobias Dürr, dessen Partnerin Deborah angehende Ärztin ist, spielt Fußball. Außerdem liest er gerne und spielt im Posaunenchor mit. Ein Ausgleich ist für ihn die Arbeit im Garten.

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