Für einen Neustart

Der ehemalige Spitzenmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion lässt keinen Zweifel: Niemand profitiert mehr von Europa als Deutschland.

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Der Vorstandvorsitzende Matthias Metz hatte es angekündigt: "Wenn er spricht, wird klar, warum es Sinn macht, sich für Europa zu engagieren." Und tatsächlich, Friedrich Merz, seit seinem Abgang von der politischen Bühne vor zwei Jahren wieder als Anwalt tätig, erteilte den rund 500 Besuchern der Vertreterversammlung der Bausparkasse Schwäbisch Hall eine kleine Lektion in Sachen weitblickender Analyse. "Europa in der Dauerkrise? Deutschland und die europäische Perspektive" so der Titel seines Vortrages. Und der 56-Jährige lieferte über 45 Minuten ein beredtes Beispiel dafür, dass man sich einem brisanten Thema trotz klarem Bekenntnis auch ohne parteiüberbordene Polemik nähern kann. So ist "die Staatsschulden-Krise" (keine Euro-Krise!) für den Ex-Politiker auch die Folge von "politischen Versäumnissen". Für Friedrich Merz ist es deshalb zwingend, den "harten und schwierigen Weg" zu einer "politischen Union" in Europa weiterzugehen. Friedrich Merz: "Wir brauchen einen Neustart." Der Wirtschafts- und Währungsunion fehlt nach seiner Ansich für ein mehr an Stabilität die politische Klammer, um gerade "in Krisenzeiten gegensteuern zu können". Der Rückkehr zu "mehr Einzelstaaterei" erteilte er konsequent eine klare Absage: "Wenn wir entschlossenes politisches Handeln wollen, dann müssen die Mitgliedstaaten Rechte abgeben." Info Eine ausführliche Darstellung der Ansätze von Friedrich Merz zur Bewältigung der Krise in Europa lesen Sie im nächsten RegioBusiness.

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