Führung des MV Fichtenberg wollen Zahl der fördernden Musiker erhöhen

Ein junges Führungsteam, engagierte und motivierte Mitglieder, das sind die Garanten einer guten Vereinskultur beim Musikverein Fichtenberg. Das war in der Jahreshauptversammlung zu erfahren.

|

Ein ungewöhnliches Procedere erlebten die Musiker bei der Übernahme der Patenschaft für die Vereinsfahne des Musikvereins Sulzbach/Kocher. Für den Vorsitzenden der Fichtenberger Musiker, Tim Widmann, war dies neben dem Freundschaftsbesuch bei der Schalmeienkapelle in Fichtenberg/Elbe eines der besonderen Ereignisse im vergangenen Jahr. Widmann lobte die hervorragende Organisation des Besuchs durch Rainer Schaile, der für die 51 Teilnehmer auch eine Besichtigung Dresdens mit eingeplant hatte. Den Zuwachs bei den aktiven Musikern deutete er als Beweis, dass der Verein gut dastehe. Im gleichen Atemzug bedauerte er aber den zahlenmäßigen Schwund bei den fördernden Mitgliedern. Widmann möchte den Stand von derzeit 439 Mitgliedern verbessern. Die Installation von Licht und Strom verbesserte die Einrichtung des Geräteschuppens. Für Jungbläser schaffte der Verein zwei Tuben an, die "mitwachsen" können.

Besuch an der Elbe wird in guter Erinnerung bleiben

Den musikalischen Bereich beleuchtete Dirigent Uwe Traub. Für ihn sind die Menschen, die sich in vielfältiger Weise einbringen, der Kern im Verein. Er kann auf 89 motivierte Musiker in der Stamm- und Jugendkapelle sowie in der Bläserklasse zählen. Insgesamt bescheinigte er allen einen guten und pünktlichen Besuch der Proben und Auftritte. Kein Wunder, dass er auch das Konzert als Erfolg verbuchen konnte.

Über Auftritte, Arbeitseinsätze und Umzugteilnahmen hatte Schriftführerin Bettina Ernst Buch geführt und 96 Termine gezählt, die die Versammlungsteilnehmer in Bildern nacherleben konnten. Nicht alle waren musikalischer Art, dennoch wähnte Dirigent Traub damit eine gewisse Belastungsgrenze erreicht zu haben. Belastet hat das vergangene Jahr auch die Vereinskasse. Kassier Andreas Dietrich stellte seine diffizile Buchführung verständlich dar. 2013 sei ein Jahr der Ausgaben und Investitionen gewesen, erläuterte er den errechneten Verlust. Dennoch sei man finanziell gut situiert. Für 2014 sind keine größeren Investitionen geplant. Die beiden Kassenprüfer Gerhard Wolf und Alexander Kircher empfahlen der Versammlung "uneingeschränkte" Entlastung des Kassiers.

Nachwuchs weiß ebenfalls zu überzeugen

Als stellvertretende Jugendleiterin präsentierte Janina Schramm die Jugendarbeit im Verein. Beim Konzert und verschiedenen Gastauftritten stellten die 39 Nachwuchsmusiker ihr Können unter Beweis, das ihnen sechs Ausbilderinnen beigebracht hatten. Ausgleich für die Ausbildungsanforderungen waren ein Ausflug und ein Freizeitwochenende.

Die positive Außenwirkung und die örtliche Bereicherung durch den Musikverein unterstrich Bürgermeister Roland Miola bei der Entlastung des Vorstandes. Einzelne Ereignisse hob er dabei besonders hervor. Bereits am 6. April steht die nächste große Veranstaltung der Alphörner in der Fichtenberger Gemeindehalle an.

Info Bericht über die Ehrungen des Vereins folgt.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Immer mehr Kinder müssen auf Impfung warten

Bei Tetanus, Diphterie und Keuchhusten kommt es auch im Landkreis Schwäbisch Hall immer wieder zu Lieferengpässen. weiter lesen