Frischer Wind fürs Städtle Schwedin Katarina Wloch übernimmt das Hotel Garni

Die neue Pächterin lebt schon 20 Jahre lang in Hohenlohe, ist aber gebürtige Schwedin. Sie plant, das Hotel mit einem schwedischen Café zu kombinieren - mit Gebäckspezialitäten aus ihrer Heimat.

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Bei schönem Wetter will Katarina Wloch auch draußen bewirten und Tische vor dem Alten Schloss aufstellen. Vellbergs Bürgermeisterin Ute Zoll freut sich über die Initiative: "Gastronomie und Hotellerie passen in das Ganerbenhaus und die Cafégäste beleben vor allem im Sommer unser Städtle", meint sie.

Schon in den 1990er-Jahren ist das historische Gebäude, das dieses Jahr 500 Jahre alt wird, von Grund auf restauriert worden. Derzeit wird es noch einmal auf Vordermann gebracht. Um die Einrichtung kümmert sich die neue Pächterin. "Die alten Zimmer mit Balken und Holzdecken sind wunderschön, teilweise sind die alten Bemalungen noch erhalten", gerät die 45-Jährige ins Schwärmen. Selbstverständlich werde das Gebäude auch im Sanitär- und Elektrobereich auf den neuesten Stand gebracht.

Im Erdgeschoss des Fachwerkhauses gab es bisher einen Konferenzraum. Der wird als gemütlicher Frühstücksraum und Café im schwedischen Stil eingerichtet. Über einen Tresen wird er mit der offenen Küche verbunden, die derzeit nach den Vorstellungen der Schwedin eingebaut wird. "In Schweden ist so eine Küche typisch, weil sich das ganze Leben dort abspielt."

Der persönliche Kontakt zu den Gästen stehe für sie an erster Stelle, da ist so eine Küche ideal, meint sie. Hier wird sie auch ihre schwedischen Spezialitäten für das Tagescafé backen. Platz soll es für rund 30 Gäste geben, im Sommer kommen noch die Tische draußen dazu. Mit Bürgermeisterin Zoll ist abgesprochen, dass ihre Gäste auch vor dem Alten Schloss, das schräg gegenüber dem Ganerbenhaus steht, sitzen können.

Die Voraussetzungen für das Hotel-Garni- und Café-Projekt scheinen gut: Katarina Wloch ist hauswirtschaftliche Betriebsleiterin und hat als junge Frau in der Hotelbranche gearbeitet. Außerdem kennt sie Vellberg, weil sie dort zehn Jahre gewohnt hat. "Ich habe in Vellberg viele Bekannte und auch Geschäftsbeziehungen", erzählt sie. Seit gut acht Jahren lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Oberfischach. Ihre Familie steht hinter ihr. Die 18-jährige Daniela will ihre Mutter sogar einige Monate bis zum Studienbeginn im Herbst tatkräftig im Hotel und im Café unterstützen. "Da habe ich wirklich Glück", meint die künftige Unternehmerin.

Info Das "Hotel und Café im Städtle" wird im Frühjahr 2014 eröffnet. Der Hotelbetrieb beginnt zum 1. April, das Café soll einen Monat später starten.

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