Fotoausstellung über jüdische Friedhöfe

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Das Grab bleibt im Gedächtnis der Nachfahren und gehört dem Toten für alle Zeiten.  Foto: 

Eine Ausstellung mit Fotos, die Matthias Lauterer auf jüdischen Friedhöfen aufgenommen hat, wird morgen um 14 Uhr im Rabbinatsmuseum in Braunsbach eröffnet. Zu den wichtigsten Zeugnisse jüdischen Lebens in Deutschland gehören die jüdischen Friedhöfe. Ein jüdischer Friedhof, auch "Haus der Ewigkeit" oder "Haus des Lebens" genannt, ist für alle Zeit angelegt. Mögen die Inschriften auf den Grabsteinen verwittern, der Stein sich senken, umfallen und schließlich versinken, die Grabstätte bleibt im Gedächtnis der Nachfahren. Das Grab gehört dem Toten für alle Zeit. Und wie das Grab, so gehört dem Toten alles, was die Natur darauf wachsen lässt. Deshalb ähneln viele jüdische Friedhöfe einem Naturreservat. Matthias Lauterer hat jüdische Friedhöfe in Steinbach, Braunsbach, Hohebach und anderen Orten der Region Hohenlohe besucht und fotografiert. Seine Aufnahmen zeigen Friedhöfe, die sich ähneln und die doch unterschiedlich sind. Sie zeigen, dass vielerorts Gras über die Steine gewachsen ist. Und dennoch haben die Gräber mehr als das sogenannte Tausendjährige Reich überstanden. Sie erinnern an die jüdische Geschichte in Deutschland. Info Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat von 14 bis 18 Uhr geöffnet sowie auf Anfrage (Telefon 0 79 06 / 85 12).

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