Förderkreis regionaler Streuobstbau wird im April 25 Jahre alt

Die knapp 200 Mitglieder des Förderkreises regionaler Streuobstbau können im Herbst günstig junge Obstbaum-Hochstämme erwerben. Am 18. Mai wird das Jubiläum mit einem Fest in Hall gefeiert.

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  • Saftverkostung: Reinhold Kett (v.l.), Brigitte Fischer, Ulrich Hartlieb, Bruno Fischer und Luise Wirsching. Foto: Peter Hartig 1/2
    Saftverkostung: Reinhold Kett (v.l.), Brigitte Fischer, Ulrich Hartlieb, Bruno Fischer und Luise Wirsching. Foto: Peter Hartig
  • Streuobst ist nicht nur lecker, sondern auch noch überaus gesund. Wer ernten will, muss aber pflegen. 2/2
    Streuobst ist nicht nur lecker, sondern auch noch überaus gesund. Wer ernten will, muss aber pflegen. Foto: 
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Durch die Sammelbestellung von 40 Obstbaum-Hochstämmen bei einer Baumschule erhielt der Verein ein günstiges Angebot sowie eine Sortenliste vorrätiger Obstbäume. Dem Mitgliederrundbrief vor der Apfelernte wird die Sortenliste beigefügt. Davon berichtete der Vorsitzende des Förderkreises regionaler Streuobstbau (FÖS) Ulrich Hartlieb. Bis Mitte September muss die Reaktion der Mitglieder mit gewünschter Sorte und Zahl der Bäume beim Vorsitzenden vorliegen. Mitglieder aus dem Altkreis Crailsheim können ihre bestellten Bäume Anfang November auf dem Crailsheimer Volksfestplatz abholen. Mitglieder aus den Altkreisen Hall und Gaildorf holen ihre Bäume Anfang November bei der Partnerfirma Hohenloher Fruchtsäfte in Hall ab.

Einen Gutschein für einen "Jubiläumsbaum" erhalten diejenigen Mitglieder, die das Gründerfest "25 Jahre FÖS e.V" am 18. Mai in Hall besuchen. Die Kosten für diesen Baum werden durch Zuschüsse von Landschaftserhaltungsverband, Hohenloher Fruchtsäfte und Förderkreis FÖS zusätzlich ermäßigt. Die Sortenliste liegt am Grünspecht-Stand aus, so dass die Mitglieder früh ihre Bäume bestellen können.

Bei der Jahreshauptversammlung gab der FÖS-Vorsitzende einen Rückblick auf 2013. Der Hauptausschuss des Vereins traf sich insgesamt viermal. Im Sommer besuchte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde den Landkreis. Unter anderem besichtigte Bonde einen Bauernhof in Kleinallmerspann.

Jährlich lässt der Verein acht Mitglieder mit Blatt- und Fruchtproben in einem Lebensmittellabor auf Spritzmittelrückstände kontrollieren. Das ist Voraussetzung für eine staatliche Förderung des Absatzes der Grünspecht-Produkte. Seit Jahren reist Rose Daub aus Gerabronn zu den Erzeugermitgliedern, nimmt die Frucht- und Blattproben ab, lässt sich die Parzellennummern und Flächengrößen mit Unterschrift bestätigen und schickt die Kontrollproben ins Lebensmittellabor nach Neulußheim. Für diesen Dienst dankte ihr der Vorsitzende Ulrich Hartlieb.

Auch Luise Wirsching aus Spielbach und Reinhold Kett aus Leukershausen engagieren sich für die Pflege der Hohenloher Streuobstwiesen und werben kontinuierlich für den Absatz des Markensaftes Grünspecht. Beide betreuen einen Info- und Verkostungsstand bei der Blaufelder Pfingstmesse.

Reinhold Kett nimmt seit Jahren Grünspecht-Äpfel mit seiner Familie in Leukershausen an. Darüber hinaus bietet er sortenreine Apfelsäfte an, die aus ungespritzten alten Apfelsorten im Bereich der Fränkischen Moststraße im grenznahen Bereich Kreßberg hergestellt werden. Luise Wirsching hält Vorträge über den fachgerechten Obstbaumschnitt. Die neun Mitglieder des Hauptausschusses wurden wiedergewählt. Es sind Ulrich Hartlieb, Hartmut Himmelein, Thorsten Voß, Folker Brand, Werner Gaugel, Reinhold Kett, Werner Leyh, Gerhard Mann und Jürgen Scholl.

Info Der Förderkreis regionaler Streuobstbau feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Gründerfest. Es findet am 18. Mai auf dem Betriebsgelände der Partnerfirma Hohenloher Fruchtsäfte in der Stadtheide (Heidweg 11) statt.

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