Fichtenauer Wertstoffhof: Kreis investiert 130.000 Euro

Mit einigen Containern fing im Jahr 1995 alles an. Seitdem hat sich einiges getan - vor allem zuletzt: Der Landkreis Schwäbisch Hall hat 130.000 Euro in den Ausbau des Fichtenauer Wertstoffhofs investiert.

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  • Auf dem Wertstoffhof (von links): Bürgermeister Piott, Landrat Bauer, Kreiskämmerer Schmidt, stellvertretender Amtsleiter Zimmer. 1/2
    Auf dem Wertstoffhof (von links): Bürgermeister Piott, Landrat Bauer, Kreiskämmerer Schmidt, stellvertretender Amtsleiter Zimmer.
  • Der Ausbau des Fichtenauer Wertstoffhofes ist abgeschlossen. Das Entsorgungszentrum ist jetzt ans Stromnetz angeschlossen. 2/2
    Der Ausbau des Fichtenauer Wertstoffhofes ist abgeschlossen. Das Entsorgungszentrum ist jetzt ans Stromnetz angeschlossen. Foto: 
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Angefangen hat die Geschichte des Fichtenauer Wertstoffhofs zwischen Wildenstein und Unterdeufstetten mit einigen Containern und einer kleinen Halle. Heute bietet der Wertstoffhof seinen Besuchern die komplette Palette der Wertstoffentsorgung vom gelben Sack bis zu großen Gegenständen, wie beispielsweise Waschmaschinen oder Fahrrädern, in ebenerdig zugänglichen Schrott-Containern.

Geschaffen wurde auch die Möglichkeit zur Entsorgung von Baum- und Strauchschnitt auf dem integrierten Häckselplatz. Neu ist außerdem, dass nun auch Sperrmüll angenommen werden kann. Kleinere Mengen Sperrmüll bis maximal ein Kubikmeter, wie zum Beispiel alte Skier, Möbelstücke und andere sperrigen Gegenstände, die nicht in die Restmülltonne passen, können bei den Mitarbeitern gegen eine geringe Gebühr abgegeben werden.

Kernstück der Erweiterung ist die Anbindung des Wertstoffhofes an das Stromnetz. Dazu musste von Unterdeufstetten aus ein Stromkabel verlegt werden. Die Beleuchtung des Wertstoffhofes war Voraussetzung für längere Öffnungszeiten am Abend, vor allem in den Wintermonaten. Zudem ermöglicht die Stromversorgung den Betrieb von zwei Pressen für Papier und gelben Säcken, was zu einer verdichteten und damit wirtschaftlicheren Entsorgung beiträgt.

"Der Standort Fichtenau bietet viel Platz, und Gemeinde und Abfallwirtschaft können sich gegenseitig unterstützen", betont Bürgermeister Martin Piott. Landrat Gerhard Bauer freut, dass den Bürgern nun mehr Entsorgungsmöglichkeiten geboten würden und der Betriebsablauf durch eine Einbahnstraßenregelung mit getrennter Ein- und Ausfahrt wesentlich verbessert werde. "Die zentrale Lage in der Gemeinde Fichtenau und die Nähe zu Stimpfach und der bayerischen Nachbarschaft sorgen für ein weites Einzugsgebiet dieses Wertstoffhofes", sagt der stellvertretende Leiter des Abfallbetriebes Peter Zimmer.

Ein Blick auf die Bauabrechnung birgt indes keine unangenehmen Überraschungen. "Der Kostenrahmen von 130.000 Euro dürfte auch nach Vorliegen aller Endabrechnungen einzuhalten sein", erklärt Kreiskämmerer Werner Schmidt, der auch für die Abfallwirtschaft zuständig ist. Bürgermeister Piott hofft, dass der Wertstoffhof rege in Anspruch genommen wird.

Info Die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs Fichtenau: jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr, jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr.

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