Feuerwerk: Eltern sollen über Gefahren reden

Heute wird Silvester gefeiert, wird das neue Jahr eingeschossen. Damit das Fest nicht tragisch endet, sollten Sicherheitshinweise beachtet werden.

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Mit großen Mengen verschiedenster Feuerwerkskörper haben sich zahlreiche Bürger in diesen Tagen eingedeckt. Wie die Polizeidirektion Künzelsau schreibt, dürfen diese Feuerwerkskörper nur an Silvester und am Neujahrstag abgefeuert werden. Hitzköpfigen Zeitgenossen, die vor Silvester oder nach Neujahr mit ihren Knallkörpern ballern, drohen Anzeigen wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz sowie Ruhestörung. Beschädigen die Raketen jemanden oder etwas, drohen zudem eine Strafanzeige und die Kostenerstattung für die angerichteten Schäden.

Auch die Feuerwehr im Kreis bittet um Umsicht. Alfred Fetzer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall, sagt: "Erwachsene sollen mit ihren Kindern über die Gefahren des Feuerwerks reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern." Sollte es doch zu einem Unglück kommen: Schnell die Notrufnummer 112 wählen. Dort sind Feuerwehr und Rettungsdienst zu erreichen. Die Polizei meldet sich nach Wahl der Nummer 110.

Beim Abfeuern der Raketen soll berücksichtigt werden:

Die Hinweise der Hersteller beachten. Feuerwerk nicht in geschlossenen Räumen anzünden.

Raketen stets aus standsicheren Rohren oder Flaschen zünden. Sicherheitsabstand einnehmen. Feuerwerkskörper nie auf Menschen, Tiere oder Häuser werfen.

Nicht neben Fachwerkhäusern, Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen abschießen.

Blindgänger nicht anfassen oder nachzünden.

Feuerwerkskörper so aufbewahren, dass keine Selbstentzündung möglich ist.

Als Zuschauer auf Sicherheitsabstand achten.

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