Festland feiert die Musik auf der Insel

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Viel war los beim 15. Inselbeben des Vereins für Fisch und Fußball in Kirchberg.  Foto: 

Es ist ein besonderes Festival, das der Kirchberger Verein für Fisch und Fußball (VFF) jedes Jahr feiert. Das liegt vor allen Dingen an dem Ort: ein kleiner Fischweiher, der – in der Regel – ganz unscheinbar hinter ein paar Bäumen neben der Landstraße zwischen Kirchberg und Eichenau liegt. Mittendrin: eine Insel, auf der keine zwei Autos nebeneinander Platz hätten. Dafür aber mehrere Bands, nacheinander. Beim 15. Inselbeben am Samstag war das Festland rund um den Weiher bevölkert mit begeisterten Partygästen. Sie erlebten in einer angenehmen Sommernacht fünf Bands.

„Immergrün“ regelmäßig da

„Wir laden jedes Mal neue Künstler ein“, betont VFF-Vorsitzender Mark Schumann. Diesmal feierte „MLJI“ aus Hohenlohe auf der Inselbühne ein Debüt. Zudem traten die Nürnberger Ska-Polka-Folk-Band „La Boum“ und die American-Blues-Combo „Tijuana“ mit Mitgliedern aus den USA, Südafrika und England auf.

Regelmäßiger Gast auf der Insel ist die Indie-Rock-Band „Immergrün“ aus Darmstadt. „Es könnte das siebte Mal sein, dass sie da sind“, schätzt Schumann. Auch Bandmitglied Fabian Weygandt weiß es nicht genau, „aber es ist das Fest, auf dem wir am häufigsten gespielt haben. Schon beim ersten Mal haben wir bemerkt: Hier geht’s ab.“ Deswegen haben sie den Kirchbergern ihr Lied „Limo“ gewidmet. Als „Wahnsinn“ bezeichnen sie darin, „was in Kirchberg passiert“ – und als kleines Wunder.

Als solches kann man den VFF durchaus bezeichnen. Im Jahr 2001 wurde er gegründet, um die Leidenschaften der Gründungsmitglieder zu verbinden: Fisch und Fußball. Der Verein hat es in viele Medien geschafft. Unter anderem wurde das Vereinsmagazin „Days of Zander“ von der Fußballzeitschrift „11 Freunde“ ausgezeichnet. 140 Mitglieder hat der Verein, auf der ganzen Welt. Und darüber hinaus – traut man dem Veranstaltungsplakat zum 15. Inselbeben: C.L.O., Vereinsmitglied und Musiker, komme demnach aus dem Weltall. Seit dem ersten Inselbeben tritt er auf. Er eröffnet es mit der selbst geschriebenen Vereinshymne und schließt die Bühnenauftritte mit eigenen Liedern ab.

Nach der Hymne nach Hall

Am Samstag hatte er allerdings nicht viel von der Party dazwischen. Denn der Hobbykünstler ist auch Laiendarsteller und musste nach der Vereinshymne nach Schwäbisch Hall, weil er dort beim Stück „Brenz 1548“ auf der Treppe mitspielt. Dann in den nächsten Jahren. Denn das 15. Inselbeben wurde aus einem bestimmten Grund nicht als Jubiläum gefeiert, sagt Schumann: „in dem Wissen, dass es ein 20. geben wird.“       

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