Ferienprogramm 2013 - Käpellesrallye / Bilder inner Mail von Josef Hirsch, Bühlerzell

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Bühlerzell: Wie alt werden die Bienen- auch diese Frage wurde beim Ferienprogramm Käpellesrallye vom Kirchenchor und der katholischer Kirchengemeinde am Dienstagnachmittag beantwortet.

Aber der Reihe nach.

Los ging es in Bühlerzell, als 14 aufgeregte Kinder im Planwagen von Xaver Egetemeyr Platz nahmen, der von 2 kräftigen Rappen gezogen wurde.

Und ab ging es, im leichten Trapp Richtung Kottspiel. Die fröhliche Kinderschar auf dem offenen Planwagen konnte sich gar nicht satt sehen an allem, was da an ihren Augen so schön gemächlich vorbeizog.

Erstes Ziel der Käpellesrallye war Holenstein mit seiner schön hergerichteten Kapelle.

Dort gibt es nicht nur 14 Nothelfer in diesem schmucken Kirchlein, dargestellt in der Prädella, mit markanten Köpfen und den sie kennzeichnenden Symbolen, sondern auch eine Männerempore. Schon 1747 errichteten die Holensteiner diese Kapelle, aus Sandstein gebaut, weil sie nach einem Gelübde von der verheerenden Viehseuche verschont wurden. Geweiht ist dieses kleine, sakrale Schmuckstück deshalb dem heiligen Patrizius, dem Bauernheiligen und Schutzpatron für die Tiere im Stall.

All das und noch mehr erfuhren die Kinder im kurzweiligen Frage- und Antwortspiel mit Frank Schien, Arno Hofer und Josef Hirsch, den 3 Begleitpersonen.

Jetzt war ein kleiner Fußmarsch angesagt, die steile Gasse hinauf, wo oben am Berg wieder, für einige Kinder endlich, der Planwagen auf alle wartete.

Mit lautem Hallo und auch mit viel Innbrunst gesungenen Wanderliedern, von Frank auf dem Akkordeon begleitet, erreichte man das zweite Ziel, Kammerstatt mit seiner Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit, die genauso prägend wie die in Holenstein in der Ortsmitte, im Zentrum des Dorfes, steht.

Die Jahreszahl 1864 ist über der Eingangstür in den Sandstein eingemeißelt, das Baujahr. Und drinnen erwarten einige große Figuren die jungen Besucher. Dass über dem Altar die Heilige Dreifaltigkeit dargestellt ist, wird in vielen Fragen und noch mehr Antworten dann doch gemeinsam herausgefunden. Natürlich steht dort auch eine Marienstatute - wie wohl in jeder katholischen Kirche, aber hier eine sehr kostbare und wertvolle, Maria mit einer Krone auf dem Haupt, dem Jesuskind auf dem Arm, zu ihren Füßen eine Mondsichel.

Mit den schönen Liedern "Ich lobe meinen Gott der aus der Tiefe mich holt" und "Herr, wir bitten komm und segne uns" wurde dieser Kirchenbesuch gebührend abgeschlossen.

Dann hinaus und zum Gasthaus Linde stürmen. Dort gabs endlich was zu Trinken von Wirtin Renate Schneider und Gegrilltes mit Weckla zum Essen, zubereitet von Elfriede Hirsch.

Die Kinder konnten malen, u.a. auch den 14 Nothelfern von Holenstein die individuelle Farbe geben oder ein nicht ganz einfaches Kreuzworträtsel lösen, mit 15 Fragen, von dem, was man auf der Käpellesrallye erfahren hat.

Und dann gings ganz spontan noch mit Josef Schneider, dem Seniorwirt der Linde, zum nahen Bienenstand, wo die staunenden Kinder vieles über die fleißigen und unverzichtbaren Bienen erfahren konnten. Etwa 500 000 Bienen schwirren von hier täglich aus und bestäuben Blüten. In ihrem kurzen, etwa 40 tägigen Leben, fliegen sie insgesamt 1 mal um die Erde, also ca. 40.000 km weit.

Eine Frage bleibt ist noch zu beantworten. Was verbindet die Käpellesrallye mit den Bienen? Wir sind gemeinsam ausgeschwärmt wie die Bienen und doch wurde niemand gestochen.

Die Fotos zeigen einiges von dieser super Käpellesrallye.

Josef Hirsch

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