Familien stärken Albverein

Während der Hauptverein einen Schwund von 20000 Mitgliedern verkraften muss, verzeichnet der Mainhardter Albverein ein Plus: Von 21 Neueintritten berichtet Vorsitzender Helmut Fischer.

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Am Sonntag nach der Hauptversammlung war der Albverein wieder wandern: Wanderführer Kurt Steiner (rechts) mit Richard Sauter, Günter Stöcker (im Hintergrund) Regina Schoch und Hund Maja bei Oberheimbach. Foto: Renate Fischer

Das hat den Gauvorsitzenden Michael Burkhardt ziemlich staunen lassen: Kaum eine Ortsgruppe bekommt es so gut hin, trotz allgemeinen Mitgliederrückgangs zahlenmäßig auch noch zuzulegen. Drei Austritten stehen im vergangenen Jahr 21 Neueintritte entgegen, berichte der Ortsgruppenvorsitzende in der Hauptversammlung. Geschafft hat es die Ortsgruppe, weil sie viel Wert auf die Familienarbeit und Angebote wie Tai-Chi-Kurse legt - und natürlich auch wegen der Bierkastenaktion. Jedem Mitglied, das ein neues warb, schenkte der Albverein eine Kiste Bier. Jetzt zählt der Mainhardter Albverein 334 Mitglieder.

Die 53 Wanderführer haben 55 Wanderungen angeboten, an denen 1083 Wanderer teilnahmen, berichtete Wanderwart Hans Rathmann. Seit vergangenem Jahr bereichert die Gruppe "Freigänger - Wandern plus" den Verein. 44 Kilometer Albvereinswege und einige Gemeindewege hat Wegewart Ernst Tiefenthäler betreut. Die Treppe, die bei Gailsbach den Limeswanderweg in den Römergraben hinabführt, müsse dringend erneuert werden. Das dazu nötige Holz sei bereits eingekauft, sagte Vorsitzender Fischer.

Derzeit liefen Vorbereitungen für ein neues Wanderwegekonzept, das der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald umsetzen will - auch, um den Schilderwald zu vereinheitlichen. Mainhardt, Großerlach und Wüstenrot würden Pilot-Gemeinden, der Albverein solle beteiligt werden, verkündete Fischer.

Naturschutzwart Ferdinand Ruf berichtete von Mäharbeiten am Limesbiotop, Altersbach- und Dachsbachwiese und dem Bau von Wildbienenstationen durch die Jugend. Im Felsenkeller, den der Albverein betreut, seien vier Fledermausarten, unter anderem Mausohr, Fransenfledermaus und Wasserfledermaus, entdeckt worden.

Viele Familien seien neu eingetreten und bereichern die Jugend- und Familiengruppe, berichtete Heidi Müller. Das Kinderferienprogramm im Felsenkeller sei wegen der großen Nachfrage auf zwei Tage mit insgesamt vier Gruppen ausgeweitet worden. Die Senioren zählten 478 Teilnehmer bei 19 Wanderungen, berichtete Heinz Humburg.

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