Fahrdienste sind willkommen

Etwa 60 Frauen und Männer waren zur zweiten Mitgliederversammlung des Generationenbündnis Vellberg gekommen. Die angebotenen Fahrdienste werden rege nachgefragt.

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Der Vorstand (von links): Frank-Michael Sußeth, Heiner Werner, Rainer Ertl, Walter Neumann, Agnes Ertl, Elisabeth Rau-Brenner, Monika Müller, Andrea Haag-Amon, Hans Wesch, Joachim Ciupke, Christl Jäger und Irene Ciupke. Privatfoto

Bei der Versammlung im Gemeindehaus Talheim begrüßte Joachim Ciupke als Gäste auch Bürgermeisterin Ute Zoll und Pfarrer Adler als Gastgeber und Hausherr. Der Vorsitzende des Generationenbündnis ließ die Aktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr Revue passieren.

"Netzwerkarbeit und Lobbyarbeit für ältere Menschen und Zusammenarbeit mit allen Organisationen, die im Bereich der Seniorenarbeit tätig sind - das sind unsere Hauptziele", sagte Ciupke. "Wir wollen ein Netzwerk der gegenseitigen Hilfe mit kleinen Hilfsleistungen ohne Konkurrenz zum Handwerk aufbauen." Am meisten seien im vergangenen Jahr die Fahrdienste nachgefragt worden. Zu den weiteren Angeboten gehören Besuchsdienste und Veranstaltungen zur Pflege des gesellschaftlichen Miteinanders wie beim Seniorencafé.

Ciupke wies darauf hin, dass der Eintrag ins Vereinsregister erfolgt sei und der Verein als steuerrechtlich gemeinnützig anerkannt worden sei. Durch die Mitgliedschaft im Kreis- und Landesseniorenrat bestehen Versicherungsmöglichkeiten für alle Helfer. Ende 2012 zählt der Verein 127 Mitglieder.

Walter Neumann erläuterte die positive Finanzlage des Vereins sowie die Mitglieder- und Altersstruktur. Die meisten Mitglieder sind danach in den Jahren 1940 bis 1949 geboren. Ältestes Mitglied ist Altbürgermeister Hermann Frank.

Bürgermeisterin Ute Zoll sprach mit den Worten "Weiter so!" ihre Anerkennung für die Tätigkeit des Vereins aus. In Frankenhardt sei eine ähnliche Organisation mit der Beratungshilfe aus Vellberg im Aufbau.

Ciupke kündigte für den 19. April einen Vortrag über den Umgang mit Demenzkranken an. Geplant würden die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle (Seniorenbüro), weitere Investitionen in Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, eine Betreuung des geplanten "offenen Bücherregals" im Städtle, die Teilnahme am Kinderferienprogramm sowie ein Seniorenausflug in Abstimmung mit den Kirchengemeinden.

Rainer Ertl verlas ein Grußwort von Pfarrer Rudolf Schmid, dem neuen Leiter des Kreisseniorenrats. Dieser beglückwünschte das Generationenbündnis zu seiner Arbeit.

Über Gefahren bei sogenannten Haustürgeschäften klärte Jürgen Keller von der Haller Polizeidirektion auf. Gauner versuchten oft, sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen oder mit Anrufen an Bankdaten zu gelangen. Er empfahl, bei allen Alltagsgeschäften aufmerksam zu bleiben.

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