Europaparlament will Schutz im Netz verbessern

Der Schutz von Kindern, die im Internet surfen, muss verbessert werden. Das fordern Mitglieder des Europäischen Parlaments.

|

Ein Leben ohne Computer und Internet können sich vor allem jüngere Leute kaum noch vorstellen. Gerade Kinder und Jugendliche aber müssen vor den Gefahren, die im weltweiten Netz lauern, bewahrt werden, schreibt die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle aus Heidenheim. Deshalb würden die Abgeordneten des Europaparlaments auf die Umsetzung des Kinderschutzes im Internet drängen. "Kinder und Jugendliche nutzten heute das Netz völlig selbstverständlich, um an Informationen für den Unterricht heranzukommen oder um mit Freunden zu kommunizieren", sagt Gräßle. Damit sie das weiter können, haben die Parlamentarier eine Liste für spezielle Schutzmechanismen für Kinder und Jugendliche erstellt. So sollten die Online-Dienstleister den Schutz vor Kinderpornografie und aggressiver Werbung verbessern und Altersbeschränkungen für Computerspiele beachten. Lehrern, Schüler und Eltern sollten über die Sicherheit im Netz geschult werden. Neben dem Sicherheitsaspekt treibt die EU-Parlamentarierin Gräßle noch ein anderes Thema um: die Suchtgefahr, die von den neuen Medien ausgehen kann. "Ist der PC wichtiger als Familie, Freunde, Schule und Hobbys, müssen die Jugendlichen und ihre Familien dringend etwas unternehmen", so Gräßle. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung habe einen Selbsttest eingerichtet. www.ins-netz-gehen.de

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Von Wolpertshausen nach Berlin

Aus Wolpertshausen mit seinen 1200 Einwohnern kam man lange kaum weg. Jetzt fährt von hier aus ein Flixbus in die Hauptstadt. Wer braucht diese Verbindung? weiter lesen