Europaabgeordnete Inge Gräßle: "Wir müssen unbedingt gewinnen"

Der Haller CDU-Kreisverband hat seine Vertreter gewählt, die mitbestimmen, wer auf die Landesliste für die EU-Parlamentswahl 2014 kommt. Die EU-Abgeordnete Dr. Inge Gräßle berichtete von Neuigkeiten aus Brüssel.

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Die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle warnt in Cröffelbach vor einer "unheiligen Allianz der französischen und deutschen Sozialisten". Archivfoto

19 Kandidaten aus dem Kreisverband, die bei der Bezirksvertreterversammlung zur Europawahl dabei sein wollen, stellten sich bei der Kreismitgliederversammlung in Cröffelbach vor. Die Kreismitglieder haben zwölf von ihnen gewählt.

Die meisten Stimmen erhielt Johannes Bleher, Vorsitzender des CDU-Ortsvereins Braunsbach-Untermünkheim. Bleher hat gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Martin Barthau und Tim Breitkreuz vom Kreisverband viel Lob für eine Informationsveranstaltung zum Thema "Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung" eingeheimst. Auch Barthau und Breitkreuz wurden als Bezirksvertreter gewählt. In alphabetischer Reihenfolge die weiteren Bezirksvertreter: Ingrid Bullinger, Peter Grab, Dr. Katrin Heinritz, Thorsten Hiller, Reinhold Landes, Evelyn Marschick, Gerlinde Michelfelder und Marion Straube.

Die vier gewählten Kreisverbandsvertreter für die Landesvertreterversammlung zur Europawahl sind Johannes Bleher, Dr. Katrin Heinritz, Martin Barthau und Gerlinde Michelfelder. Die Vorgabe, dass ein Drittel der Vertreter Frauen sein muss, wurde jeweils schon im ersten Wahlgang erfüllt.

In ihrem anschließenden Kurzvortrag räumte die CDU-Abgeordnete des Europaparlaments Inge Gräßle ein, dass ihr die Bundestags- und die Europaparlamentswahl Sorgen mache. "Wir müssen unbedingt gewinnen", stellte sie klar. Denn es gehe darum, wie die Wirtschafts-, Währungs- und Bankenunion gestaltet werde. "Wir müssen die anderen in die Verantwortung bringen", forderte sie. Sie warnte vor einer "unheiligen Allianz der französischen und deutschen Sozialisten": "Die deutschen Sozialisten spielen den französischen Sozialisten die Bälle auf Kosten des deutschen Steuerzahlers zu." Die CDU wolle die EU als Friedensunion, in der jeder für sich verantwortlich sei, aber Deutschland auch anderen Ländern helfe.

Mit den Worten "Bitte lassen Sie mich nicht hängen, ich zähle auf Sie" forderte sie die Unterstützung ihrer Parteikollegen für einen vorderen Listenplatz. Diese dankten ihr mit viel Applaus.

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