EU: 230 Millionen Euro für Milch und Obst an Schulen

Mehrere Fliegen mit einer Klappe will die EU-Kommission schlagen, indem sie Schulmilch- und Schulobstprogramm zusammenlegen will. Damit soll sich für alle Beteiligten der organisatorische Aufwand verringern.

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Außerdem erhofft sich die Kommission eine höhere Wirksamkeit der Programme, mit denen Kindergarten- und Schulkinder in Pausen mit günstiger Trinkmilch, frischem Obst und Gemüse versorgt werden. Obendrein sollen sie das Bewusstsein für eine gesunde und ausgewogene Ernährung schärfen. "Das ist besonders wichtig in Zeiten, in denen den Jungen und Mädchen oftmals nur stark verarbeitete Nahrungsmittel vorgesetzt werden", sagt die EU-Parlamentarierin Inge Gräßle (CDU). Sie könnten so am eigenen Leib erfahren, dass sich der kleine Hunger auch mit einem Naturjoghurt, versüßt mit leckeren Beeren oder Früchten der Saison, stillen lasse und nicht nur mit einem stark gezuckerten Riegel. Ganz nebenbei lernten die Kinder eine Menge über Nahrungsmittel, woher die Milch komme, wie Obst und Gemüse angebaut werde und dass es Äpfel, Birnen und Beeren nicht das ganze Jahr über gebe.

Stimmt das Europaparlament dem Vorschlag der Kommission zu, sollen künftig für die beiden Programme rund 230 Millionen Euro zur Verfügung stehen - 150 Millionen Euro aus dem Schulobstprogramm und der Rest aus dem Schulmilchprogramm. An dem Schulobstprogramm beteiligen sich - Stand Dezember 2013 - inzwischen sechs Einrichtungen im Landkreis Schwäbisch Hall. "Ich hoffe, dass sich mit dem Vorstoß der EU-Kommission noch mehr Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen daran beteiligen", sagt die Abgeordnete Gräßle.

Info Mehr zu den Teilnahmemodalitäten beim Tag der Schulfrucht unter www.schulfrucht-bw.de

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