Etwas mehr Stellen im Kreis

Der Arbeitsmarkt zeigt sich unbeeindruckt vom Schwächeln der Konjunktur. Wie im Februar üblich, gabs etwas mehr Arbeitslose. Im Bezirk stieg die Zahl der Jobsuchenden um 29 Personen auf 11961.

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Im Bezirk der Arbeitsagentur Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim liegt die Quote bei 3,8 Prozent - so hoch wie im Januar. Der Bezirk umfasst die Kreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe, Main-Tauber und Neckar-Odenwald. Der Bezirk hat nach Lörrach (3,7 Prozent) mit drei weiteren Agenturen landesweit die niedrigste Arbeitslosenquote im Land.

Bundes-, landes- und bezirksweit ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht gestiegen. Dagegen sank sie in den Kreisen Schwäbisch Hall und Hohenlohe. Im Hohenlohekreis liegt sie bei 3,2 Prozent (Vormonat 3,3 Prozent), gefolgt vom Landkreis Schwäbisch Hall, der im Februar bei 3,6 Prozent (Vormonat 3,7 Prozent) liegt.

Stefan Gutfreund, Geschäftsführer in der Agentur für Arbeit, prognostiziert eine stabile Entwicklung. Zwar habe der anhaltende Winter mit Frost und Schnee dafür gesorgt, dass Menschen, die auf dem Bau, im Landschaftsgartenbau oder in der Forstwirtschaft arbeiten, nur verzögert eingestellt werden.

Aber insgesamt kämen "positive Signale von den Unternehmen": Firmen stellen wieder mehr ein. So haben die Arbeitgeber im Kreis Schwäbisch Hall 606 offene Stellen gemeldet (388 waren es im Januar). 3760 Menschen im Kreis Schwäbisch Hall sind im Februar arbeitslos gemeldet, das sind 39 weniger als im Januar. Im Altkreis Schwäbisch Hall ist der Bestand an offenen Stellen um 125 auf 1013 gestiegen, in Crailsheim um neun Stellen auf 570. Dagegen ist im Hohenlohekreis der Bestand an offenen Stellen um 26 auf 653 gesunken.

Die Rückschau auf nur einen Monat greift zu kurz. Beim Blick auf das vergangene Jahr zeigt sich, dass der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt nach einem sehr dynamischen ersten Halbjahr 2012 im zweiten Halbjahr abgeflacht ist. Stefan Gutfreund geht davon aus, dass diese ruhige Phase noch bis Sommer anhält. Aktuell zeige sich dies in den verhaltenen Stellenmeldungen der Personaldienstleister. "Im Vergleich zum Vorjahr werden weniger offene Stellen gemeldet und auch weniger besetzt", so Gutfreund. Er interpretiert dies so, dass viele Firmen noch keine zuverlässige Aussicht auf stabile Absatzmärkte haben, der Auftragseingang noch schwankend ist.

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