Emma ist der große Star

Diverse Greifvögel zeigen die Falkner Jürgen und Constanze Wiesinger in Wüstenrot. Die Besucher ihrer Anlage kommen ganz nah an die Tiere heran.

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Weil sie sich streicheln lässt, ist der sibirische Uhu Emma von Falkner Jürgen Wiesinger bei den Flugvorführungen ein Liebling der Kinder. Foto: Gustav Döttling

Im Tiefflug schwebt der sibirische Uhu Emma über die staunenden Zuschauer. Einige ziehen den Kopf ein und blicken dem Vogel nach. Elegant landet Emma auf einem Baumstumpf. Sie ist einer der Stars bei der Flugschau, die die Falkner Jürgen und Constanze Wiesinger in ihrer Wüstenroter Greifvogelanlage regelmäßig zeigen.

Am Samstag beim Tag der offenen Tür sind es vor allem Familien mit Kindern und Rentner, die ab zehn Uhr zahlreich zur Greifvogelanlage in der Wesleystraße kommen. "Wir sind begeistert, es herrscht ein reges Kommen und Gehen und das Wetter ist für unsere Greifvögel ideal", erzählt Falkner Jürgen Wiesinger am Nachmittag. Nach 2013 stellt das Falkner-Ehepaar Wiesinger seine Greifvogelanlage zum zweiten Mal bei einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vor.

Viele Freunde der Wiesingers helfen mit. Sie haben Kuchen gespendet, kochen Kaffee, grillen Würstchen oder betreuen, wie Martina Schönberger, einen Informationsstand mit Falkner-Utensilien. "Das ist ein Falknerhandschuh, die Greifvögel haben scharfe und spitze Krallen an ihren Fängen", erklärt Schönberger dem achtjährigen Noel aus Abstatt. "Der ist aber weich", staunt der Junge, als er den Handschuh anprobieren darf. "Mich faszinieren diese Vögel", erklärt seine Mutter Manuela Rupp den Familienausflug mit Sohn und Tochter Nina (14) nach Wüstenrot.

Ab 12 Uhr zeigen einige Greifvögel zu jeder vollen Stunde auf der großen Wiese der Greifvogelanlage ihre Flugkünste. Nach dem Wüstenbussard Joschi und Sakerfalke Jamil führen Jochen und Constanze Wiesinger auch Emma vor. Schon zehn Minuten bevor die Vorführung beginnt, füllen sich die im Halbrund aufgestellten Sitzbänke mit über 50 Zuschauern. "Wir gehen mit Emma auf Anfrage in Schulen, Kindergärten, Altenheime oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung", erzählt der Falkner von seiner lebendigen Bio-Stunde.

Nach der Flugvorführung geht Jürgen Wiesinger mit Emma durch die Reihen der Zuschauer. Stoisch lässt sich Emma von Kindern und Erwachsenen streicheln und stößt ab und zu ihren Eulenschrei aus.

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