Eisbachverlegung in Sulzbach

"Wir sind voll im Plan.".Reinhard Rokahr, technischer Leiter der Firma ECO aus Krumbach, ist sehr zufrieden. Viele Meter breit zieht sich die Trasse für das neue Bett des Eisbachs in Sulzbach durch die Wiese.

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  • 10 000 Kubikmeter Erdreich wird für die Verlegung des Eisbachs bewegt. 1/3
    10 000 Kubikmeter Erdreich wird für die Verlegung des Eisbachs bewegt.
  • Jan Hutarew und Reinhard Rokahr, technischer Leiter der Firma ECO (links). 2/3
    Jan Hutarew und Reinhard Rokahr, technischer Leiter der Firma ECO (links).
  • Die Trasse für das neue Bett des Eisbachs. Es wird bis auf vier Meter Tiefe ausgebaggert. Im Flussbett werden 1300 Tonnen Naturstein verbaut. 3/3
    Die Trasse für das neue Bett des Eisbachs. Es wird bis auf vier Meter Tiefe ausgebaggert. Im Flussbett werden 1300 Tonnen Naturstein verbaut. Foto: 
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Die Baustelle bei der Firma MBS in Sulzbach bezeichnet Jan Hutarew vom gleichnamigen Ingenieurbüro Dr. Hutarew & Partner als technisch sehr anspruchsvoll, auch wegen der Hangabsicherung. Der Chef des Büros für Ingenieurgeologie BfI in Ellwangen persönlich, Dilpom-Ingenieur Georg Zeiser, kümmert sich darum. 1300 Tonnen Naturstein werden für die Stützmauer gesetzt, und die gleiche Menge wird im Flussbett verbaut. 1300 Tonnen Naturstein. Mit schwerem Gerät bewegen die Kollegen von Polier Andreas Klos und Bauleiter Arnold Lecheler von ECO Bau Unmengen Erdreich. Exakt 10.000 Kubikmeter, sagt Jan Hutarew. Der Eisbach wird für die Erweiterung des Firma MBS Messwandler verlegt. In der Woche drei ist der Baufortschritt deutlich sichtbar. Nicht sichtbar, aber essentiell sind die Drainagen im Hang. "Die Hangentwässerung läuft", sagt Reinhard Rokahr. Die Trassenführung ist ausgebaggert. "Jetzt gehen wir in die Tiefe", erklärt er weiter. Das Erdreich wird auf dem Areal zwischengelagert bis zum Wiedereinbau. Bis zu vier Meter tief wird das Bachbett gelegt, ausgelegt für extreme Niederschläge. Nächste Woche wird der Durchlass geliefert und in den folgenden Wochen montiert.

Das ECO-Team liegt auch wetterbedingt gut in der Zeit. Am Montag gab es wegen des Regens für ein paar Stunden Stillstand auf der Baustelle. "Der Boden schmiert", sagt Rokahr. Ansonsten läuft der Bau störungsfrei. Immer wieder kommen interessierte Bürger, um zu sehen, was sich am Eisbach tut, berichtet Reinhard Rokahr beim Gang über die Baustelle. "Das wird hier sehr schön", sagt er. MBS mache sehr viel für den Naturschutz. Nicht ein Sahnehäubchen, sondern einen Sahnehaufen setzte die Firma obendrauf. Rokahr muss es wissen: "Wir machen das hier nicht zum ersten Mal."

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