Einsatzzahl mehr als verdoppelt

Eine Bilanz ihrer ehrenamtlichen Arbeit hat die Feuerwehr Blaufelden bei ihrer Hauptversammlung in Blaufelden gezogen, die erstmals in der neuen Mehrzweckhalle abgehalten worden ist.

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Die Einsatzzahl der Feuerwehr Blaufelden hat sich 2013 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. So hatte die Feuerwehr mit ihrer aktuellen Mannschaftsstärke von drei Feuerwehrfrauen und 156 Feuerwehrmännern einiges zu bewerkstelligen. Insgesamt hatte sie mit ihren fünf Einsatzabteilungen 33 Einsätze. Zwei davon waren Brandsicherheitswachen. Siebenmal löste eine Brandmeldeanlage Alarm aus. Achtmal mussten Brände gelöscht werden. Fünfzehnmal leistete die Feuerwehr technische Hilfe.

Das Einsatzspektrum reichte vom Beseitigen einer Ölspur über den Wohnhausbrand bis zur Unterstützung des Rettungsdienstes. Von Großbränden blieb die Feuerwehr Blaufelden im vergangenen Jahr verschont. Allerdings hatte sie zwei Dachstuhlbrände zu bekämpfen.

In Gammesfeld war bei einem Einsatz das ganze Dachgeschoss verraucht. Trotz Atemschutzes war der Brandherd nur schwer zu lokalisieren. Der andere Dachstuhlbrand ereignete sich in Blaufelden direkt gegenüber dem Feuerwehrmagazin. Durch den sofortigen Anruf des Anwohners bei der Leitstelle und die kurze Anfahrt konnte Schlimmeres verhindert werden.

Je einen Auftrag zur Brandsicherheitswache erhielt die Feuerwehr vom Fanfarencorps Blaufelden anlässlich des 40. Vereinsjubiläums zusammen mit dem 55. Landestreffen der Spielmanns- und Fanfarenzüge und von der Volksbank Hohenlohe, die in Blaufelden ihre Vertreterversammlung abhielt. Des Weiteren halfen die Feuerwehrmänner von Blaufelden und Gammesfeld den Kameraden aus Langenburg während der fürstlichen Gartentage bei der Verkehrsregelung.

"Es freut mich", sagte Kommandant Rolf Kastler, "dass wir bei keinem der Einsätze Schere und Spreizer zur Unfallrettung auspacken mussten." Für Übungszwecke sucht die Feuerwehr immer wieder alte Autos. Kommandant Kastler bat, diesbezüglich mit ihm Kontakt aufzunehmen.

Dieses Jahr wird die digitale Alarmierung im Landkreis auf das "POCSAG"-System, ein Protokoll für Funkrufdienste, umgestellt. Es hat sich gezeigt, dass der Digitalfunk, der 2016 voraussichtlich kommen soll, die Alarmierung nicht übernehmen kann. Die Sirenen in der Gemeinde Blaufelden werden zunächst nicht umgestellt. Eine Umrüstung soll nur dort in Erwägung gezogen werden, wo die digitale Alarmierung nicht funktioniert.

Jugendfeuerwehrwart Andreas Busch konnte vermelden, dass acht Jugendliche neu aufgenommen werden konnten. Es gab sechs Austritte aus der Jugendfeuerwehr. Somit sind aktuell 28 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Blaufelden. 2013 hielt die Jugendfeuerwehr Blaufelden 20 Übungen ab.

Am 21. Mai 2012 beschloss der Gemeinderat den Feuerwehrbedarfsplan. Dieser ist die Grundlage für alle Fahrzeugersatzbeschaffungen in den nächsten Jahren und die dadurch erforderlichen baulichen Maßnahmen. Dafür mussten zahlreiche Daten gesammelt und die Planung mit Kreisbrandmeister Werner Vogel abgestimmt werden. "Konkret müssen wir Änderungen bei den Gerätehäusern in Gammesfeld, Herrentierbach und Wiesenbach angehen", so Bürgermeister Klaus Köger. Der Feuerwehrbedarfsplan zeigt zudem, dass in der Gemeinde Blaufelden alle Einsatzabteilungen benötigt werden, um die Ausrückzeiten einhalten zu können.

Alfred Fetzer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall, wies auf die Rauchmelderpflicht hin, die seit Juli 2013 in Baden-Württemberg für Neubauwohnungen und ab Ende diesen Jahres für alle Wohngebäude gilt.

Der Blaufelder Dekan Siegfried Jahn überbrachte die Grüße des Fördervereins Krisenintervention und Notfallseelsorge Schwäbisch Hall sowie die Grüße der evangelischen Kirchengemeinde Blaufelden und der katholischen Kirchengemeinde Blaufelden, stellvertretend für Pastoralreferent Felix Edelmann.

Ausbildung und Weiterbildung der Feuerwehr Blaufelden Personalien von der Feuerwehr Blaufelden

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