Einfach umgerechnet

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"Seltsame Zahlen" hat der Fichtenberger Bürgermeister Roland Miola unter der Rubrik "Jährliche Vereinsförderung" im Haushaltsplan entdeckt. Die schrägen Beträge, die sich zwischen 77 und 256 Euro und bei den "fiktiven Mieten" für Vereinsräume zwischen 409 und 1841 Euro bewegen, hätten sich ergeben, als der Euro eingeführt wurde, berichtete der Schultes - damals sei halt einfach umgerechnet worden.

Miola mag diese Zahlen nicht, weshalb er dem Gemeinderat nun Zuschussbeträge vorschlug, die geringfügig höher sind, dafür aber vernünftig aussehen. Was denn seinerzeit Grundlage der Förderung gewesen sein, wollte Jörg Weckler wissen. "Nichts", antwortete Miola, "genau wie heute". Der von Weckler vorgeschlagenen Erhöhung für Sportkameradschaft und Musikverein widersprach er freilich vehement. Dann müsse man nämlich darstellen, wie sich die Förderung errechne, und das werde zu einer "liederlichen Diskussion" führen.

Da die Förderbeträge eher symbolisch gemeint sind und die Vereine sich nach wie vor jederzeit melden können, wenn sie Zuschüsse benötigen, stimmte der Gemeinderat zu. Weckler blieb konsequent und enthielt sich.

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